Unser Europaprofil




Zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 hat das Einhard-Gymnasium die Zertifizierung zur Europaschule erhalten und im letzten Jahr wurden wir zum zweiten Mal rezertifiziert (hierüber finden Sie weitere Informationen im Bericht zur Rezertifizierung). Als Europaschule wollen wir Verständnis und Interesse an der Vielschichtigkeit in Europa wecken, europäisches Engagement unterstützen und europäische Kompetenzen vermitteln. Und dies tun wir aus Überzeugung!
Um die Europaarbeit optimal koordinieren zu können, haben wir unser Europabüro eingerichtet, welches aktuell von Frau Bylaitis, Frau Hein und Herrn Schell geleitet wird.
Das Europabüro entwickelt unter Mitwirkung von Schüler*innen, Eltern und Lehrkräften ständig neue Projekte, die interkulturelles Lernen und den Toleranzgedanken fördern und nicht zuletzt die Lust auf mehr Europa wecken. Daraus ergeben sich vielfältige Arbeitsschwerpunkte und Angebote für unsere Schülerinnen und Schüler, insbesondere eine kommunikationsorientierte Vermittlung von Sprachen sowie eine verstärkte Teilnahme an internationalen Projekten und Wettbewerben.

Außerdem haben wir, Eltern, Schüler und Lehrer des Einhard-Gymnasiums, uns dafür entschieden, bilinguale Klassen einzurichten. Unsere Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, nach der Erprobungsstufe – d.h. ab der Klasse 7 – einen bilingualen Zweig zu wählen, also ein Nebenfach in englischer Sprache zu belegen. Weitere Informationen zum bilingualen Zweig finden Sie hier.

Europa am Einhard

Koordinatoren und Ansprechpartner

  • Marion Bylaitis
  • Manuela Hein
  • René Schell



Unsere Aufgabenfelder

Die folgende Grafik zeigt auf einen Blick die Bereiche, in denen das Thema Europa eine zentrale Rolle an unserer Schule einnimmt.

Nützliche Links

Weitere Informationen zum Thema Europa finden Sie auch unter den folgenden Links.

Informationen zu Europaschulen in NRW:

Informationen zu aktuellen europäischen Themen:
Im täglich aktuellen „Eurotopic“ Pressespiegel europäischer Zeitungen mit Originalbeiträgen und Kurzkommentierungen.
Publikationen des Europäischen Parlaments und der Kommission zu wichtigen EU-Themen:

In der Datenbank Europa in NRW, die mannigfaltige Informationen zu Institutionen und Personen aus und in NRW liefert, die eines gemeinsam haben: Sie befassen sich intensiv mit dem Thema Europa.
Im European Navigator, einer mehrsprachigen Multimedia-Datenbank mit vielseitigen Quellen. ENA hält mehr als 15000 Dokumente über die Entwicklung des geeinten Europas von 1945 bis heute bereit.

Warum wir gerne Europaschule sind…

Diese Frage wird von verschiedenen Akteuren unserer Schule im Folgenden sehr vielfältig beantwortet. Für mich ist Europa nicht nur ein abstraktes politisches Gebilde, das gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen dienen kann, sondern auch etwas Persönliches. Meine Identität als Europäerin, die in friedlicher Koexistenz mit meiner Identität als Deutsche und Weltbürgerin gedeihen kann, ergibt sich –wie bei vielen von uns– doch schon schlichtweg aus der Familiengeschichte. Die Geburtsorte der Eltern und Großeltern gehören vielfach heute geographisch nicht zu Deutschland. Auch erinnere ich mich allzu gut, dass ich noch vor kurzer Zeit, wenn ich meine Freunde besuchen wollte, die sieben Kilometer von Aachen entfernt wohnen, jedes Mal einen „Grenzübertritt“ vornehmen musste mit Pass und allem Drum und Dran. Um sie in ein Café einladen zu können, musste ich jedes Mal Geld wechseln. Diese Erfahrungen könnte man beliebig weiterführen, sie zeigen aber deutlich, dass eine Aufhebung von Grenzen die Basis eines freien nicht nur politischen sondern auch persönlichen Lebensstils ist. Dazu müssen aber auch Grenzen in unseren Köpfen aufgehoben werden und genau da setzt der Gedanke der Europaschulen an: Wissen um europäische Zusammenhänge, Lernen von Sprachen, kulturelle Begegnungen, Bildungsangebote auf europäischem Niveau und vieles mehr stärken den Europagedanken von der Basis her und führen zu mehr Toleranz und Demokratie. Als Koordinatorin für Europaschule freue ich mich darauf, jetzt und in den nächsten Jahren mit den Ideen aller am Schulleben Beteiligten, Europa an unserer Schule kreativ zu gestalten.
(Marion Bylaitis, Lehrerin)

Wir sind gerne Europaschule, weil wir junge Europäerinnen und Europäer dabei begleiten wollen, die historisch gewachsenen Ideen von Frieden, Demokratie und Freiheit in der europäischen Gemeinschaft, und auch über diese hinaus, weiter zu tragen, um eine lebenswerte und vielfältige gemeinsame Zukunft zu gestalten.
(Manuala Hein, Lehrerin)

Wir sind glücklich auf einer Europaschule zu sein, weil es in Europa einen starken Zusammenhalt gibt – genau wie bei uns auf der Schule.
(Simeon Lepers (7a), Beatrice Pingel (7a), Roben Roitzheim (7a), Oliver Tews (7b))

Frieden, Freiheit, Demokratie und Gleichheit bilden die Basis der europäischen Idee – eine Idee, von der Generationen vor uns geträumt haben und für die diese gekämpft haben. Unsere Generation hat nun die Verantwortung für dieses Erbe. Wir sind gerne Europaschule, weil wir gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern dieses Erbe beschützen und unser Europa aktiv gestalten möchten.
(René Schell, Lehrer)

Wir sind gerne Europaschule, da wir etwas in unserem Umfeld bewegen möchten. Wir wollen gemeinsam ein friedliches Europa schaffen.
(Jana Borth (7d), Lynn Miehlke (7d))

« L’Europe – ma grande patrie » ist ein Zitat von Albert Camus, das die Aufgabe, der sich Europaschulen verschrieben haben, umreißt. Unsere Schülerinnen und Schüler haben heute die Möglichkeit und die Chance, Europa als ihre Heimat zu bezeichnen. Bereits während der Schulzeit sollten sie daher zahlreiche Gelegenheiten bekommen, Europa zu erleben und persönliche Kontakte quer durch Europa zu knüpfen. Sie darin zu unterstützen und ein Stück weit zu begleiten, ist für mich als Lehrerin eine sinnvolle Aufgabe.
(Julia Kochs, Lehrerin)

Ich bin froh, dass wir Europaschule sind, da wir so viele Austausche machen können und viele sprachliche Möglichkeiten haben.
(Kian Oebel, Schüler)

Mehr Lesen