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MINT-Projekt für Schüler*innen der 3. Klasse



Werde Grundschulforscher*in am 24.Mai. und am 07.Juni 2022

Das Einhard-Gymnasium Aachen veranstaltet im Sommer des Schuljahres 2021/2022 zum 16. Mal das Grundschulforscher*in-Projekt für naturwissenschaftlich interessierte Grundschülerinnen und Grundschüler der 3. Klassen.
Die Grundschulforscher finden am Dienstag den 24.Mai. und Dienstag den 07.Juni, jeweils nachmittags von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr in den naturwissenschaftlichen Fachräumen des Einhard-Gymnasiums statt.
An den zwei Nachmittag können die Kinder in einem von vier Modulen forschen. Hierzu haben die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld die Möglichkeit, sich für zwei der vier Kurse zu bewerben. Jeweils 16 kleine Forscher*innen können an den Modulen teilnehmen.

Unter Strom – der heiße Draht!
Spielen mit Strom ist gefährlich! Aber nicht bei uns: Du lernst in dem Workshop, was ein Stromkreis ist, wie ein Schalter funktioniert und dann bauen wir das Spiel “Der heiße Draht” – Spannung ist dabei garantiert!

Die missglückte Geburtstagsfeier- Gehe auf zuckersüße Spurensuche nach dem Kuchendieb!
Wolltest du schon immer mal die Dinge ganz genau betrachten? Bei uns lernst du den Umgang mit einem Mikroskop kennen und kannst dir die  „Welt des Kleinen“ unter dem Mikroskop  ansehen. Schaffst du es den wahren Täter anhand der Spuren zu entlarven?

Programmiere deinen eigenen Trickfilm!
Mit Hilfe des Programmes EOS kannst du eigene Figuren in einer Landschaft platzieren, gestalten und bewegen.
Dadurch kannst du schließlich deinen eigenen kleinen Trickfilm mit deutschen Befehlen in der Einfachen Objektorientierten Programmiersprache erstellen. Dabei lernst du etwas über Fachbegriffe der Programmierung und über Koordinaten geometrischer Figuren.

Dem Täter auf der Spur
Du hast Spaß daran, dir die Welt mit Hilfe der Chemie zu erklären? -Dann bist du hier genau richtig! Wir gehen mit dir auf Spurensuche und klären den diebischen Kriminalfall mittels Analyseverfahren und der Farbchemie auf.

Unseren Flyer können Sie hier herunterladen.
Anmelden können sie ihr Kind unter dem folgenden Link.
www.am-einhard.de

Fragen richten Sie bitte an deerberg@einhard-gymnasium.de oder zacharias@einhard-gymnasium.de .   

Oberstufenprojekt im Fach Geschichte



Brüche und Umbrüche – Jugend in der DDR, Zeitzeugenbegegnung mit Nadja Klier und Ingo Hasselbach


„Sprechend und handelnd schalten wir uns in die Welt der Menschen ein, die existierte, bevor wir geboren wurden.“
 Hannah Arendt , Vita Activa. (1958)

Nadja Klier und Ingo Hasselbach besuchen unsere Schule als Zeitzeugen, die sich an ihre Jugend in der DDR erinnern. Nadja ist 15 als sie zusammen mit ihren inhaftierten Eltern Hals über Kopf 1988 aus der DDR ausgebürgert wird. In derselben Zeit entwickelt sich der spätere Aussteiger Ingo Hasselbach zum Rechtsextremisten. Jahre vorher waren beide – auf unterschiedliche Art und Weise- bereits unter die Räder der Staatsmacht geraten und hatten dies mit wachsender Härte zu spüren gekriegt.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt in ihrer politischen Bildungsarbeit die Zeitzeugenbesuche in unserer Schulen.

Nadja Klier, Autorin, Fotografin und Filmproduzentin liest aus ihrem Buch für uns. Hier wird der Alltag einer 13jährigen sichtbar. Nadja wächst  in der Hauptstadt der DDR auf. Mitgebracht hat sie zahlreiche persönliche Dokumente aus dieser Zeit: Schulzeugnisse, ein Personalausweis, Briefkorrespondenz mit der Freundin, Gedichte, „Stadtplan der Hauptstadt der DDR“, Kopien aus den Stasi-Unterlagen, die Ausbürgerungsurkunde usw. Eigene Filmproduktionen zeigt sie in ihrem Workshop.

Was viele heute immer noch nicht wissen: In der DDR war Rechtsextremismus nicht unbekannt, allerdings ein großes politisches Tabu, da sie der gesellschaftlichen Ideologie widersprach.

Ingo Hasselbach, Autor und Szenenbildner im Bereich Film führt in die historischen Hintergründe zur DDR und den Nachwendejahren ein. In den frühen 90ern galt er als ‚Führer von Berlin‘, dem aktiven Zentrum des Rechtsextremismus‘.

Auch er stellt persönliche Fotos und Auszüge aus Dokumentarfilmen zu dieser Zeit vor: Wir begegnen einem harten jungen Mann, der von der braunen Revolution spricht, sich Kamera und Journalisten taktisch versiert gibt, sich mit rechtsextremistischer Symbolik im Bild präsentiert.

Im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern wird deutlich, wie Vergangenheit im Leben eines Menschen Einfluss nehmen kann: Die Fragenden scheuen kein Tabu, es wird sehr persönlich. An Projekttagen wie diesen wird „Geschichte“ etwas Reales, sie löst sich aus den Büchern.

Jutta Dehé

Samstag, 7.5. – Anmeldungen für Streicher-/ Bläserklasse

Terminplan für das Schuljahr 2021/22

Alles auf einen Blick!