Alle Infos zum Schulstart

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Alle Infos zum Schulstart




Liebe Schülerinnen und Schüler,


liebe Eltern und Erziehungsberechtigten des Einhard-Gymnasiums,


Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen schönen Start ins neue Schuljahr!

Auch wünschen wir uns, dass die heranrückende “4. Welle” der Covid-Pandemie uns in Vollpräsenz belässt – die Form des Unterrichts, die wir am erfolgreichsten gemeinsam durchführen können.

Nach wie vor aber sind wir auch für den Distanzunterricht auf Basis des Video-Unterrichts nach Stundenplan bestens gerüstet. Sollte es nach den letzten schönen Tagen des Sommers wieder kalt werden, sind wir auch dafür mit unseren Lüftungsanlagen in allen Klassenräumen sehr gut aufgestellt. Wir werden versuchen alle ständig auf dem Laufenden zu halten.

Aus diesem Grunde finden Sie im Anhang auch die aktuellsten Corona-Regeln in Zusammenfassung aus der Nachricht des Staatssekretärs vom 17. August und der aktuellen Coronabetreuungsverordnung vom 13. August. Dazu sind aktuelle und spezifische Einhard-Regelungen aufgeführt.

Zwei weitere wichtige Mitteilungen an alle Eltern und Erziehungsberechtigten unserer Schule:

– Bitte beachten Sie, dass Sie an den Klassen- und Stufenpflegschaftssitzungen der nächsten Wochen nur teilnehmen können, wenn Sie entweder geimpft, genesen oder getestet worden sind! Ein nachträgliches Testen in der Schule von Eltern ist nicht vorgesehen. Wir bitten also dringend um Klärung im Vorfeld der wichtigen Gremiensitzungen, da der Schulleiter keine Person auf das Schulgelände lassen darf, die keine der “3 G” vorweisen kann.

– Die bisher ausgegebenen Testbescheinigungen der Schule entfallen für alle Kinder zwischen 10 und 15 Jahren. Hier reicht es aus, bei Bedarf den Schüler*innenausweis vorzuzeigen, da inzwischen allen bekannt ist, dass alle Schüler*innen pro Woche doppelt getestet werden. Diese Regelung gilt ab dem 16. Lebensjahr nicht mehr, da hier die Mindestschulpflicht erfüllt ist und ein Schulbesuch nicht mehr unter allen Bedingungen geschlussfolgert werden kann. Hier stellen wir also auch weiterhin Bescheinigungen aus.

Mit freundlichen Grüßen,
Ralf Gablik / Schulleiter

Zusammenfassung der Schul-Mail des Staatssekretärs vom 17. August: „Ergänzende Informationen zum Schuljahresbeginn „


 Zusammenfassung der aktuellen Corona-Betreuungsverordnung (Die Verordnung befindet sich in voller Länge im Anhang)


§ 1. Allgemeine Regelungen für schulische Gemeinschaftseinrichtungen

Es ist eine dauerhafte oder mindestens regelmäßige Durchlüftung mit kurzen Lüftungsintervallen sicherzustellen. Soweit ergänzend eine Luftfilteranlage eingesetzt wird, kann dies bei der Bemessung von Lüftungsintervallen berücksichtigt werden (Abhängig von der Anzahl der regelmäßig im Raum anwesenden Personen sowie den von ihnen ausgeübten Tätigkeiten wie Sport oder Musizieren). Die Behörden bis zum Bundesumweltamt haben den Betrieb der hauseigenen Lüftungsanlagen des Einhards bestätigt. Die Reinigung der Schulräume erfolgt regelmäßig und falls erforderlich mit kürzeren Abständen. Schultoiletten sind unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes angemessen auszustatten (Seife, Einmalhandtücher) – zusätzlich Handdesinfektionsspender werden empfohlen. Regeln für die außerschulische Nutzung gilt die Coronaschutzverordnung.
 
1. Inzidenzunabhängiger Schulbetrieb in Präsenz

Ein zentrales Anliegen der Landesregierung ist es, den Präsenzunterricht sicherzustellen. Dieser wird durch strikte Einhaltung von Testungen, Maskenpflicht, Lüften und Wahrnehmung der erweiterten Impfangebote gewährleistet. Auch die Gremien der Schulmitwirkung können grundsätzlich unter Einhaltung dieser Regeln uneingeschränkt tagen Zutritt nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen gestattet. Achtung: Für die Schulmitwirkungsgremien (LK, FK, SP, SK etc.) ist eine Erleichterung bei der Maskenpflicht vorgesehen wenn nur immunisierte Personen zusammenkommen oder der Mindestabstand von 1,50 Metern gewahrt wird.

§ 2 Maskenpflicht in schulischen Gemeinschaftseinrichtungen

Innerhalb von Schulgebäuden und anderen der schulischen Nutzung dienenden Innenräumen sind von allen Personen medizinische Masken (sogenannte OP-Masken) zu tragen. Dies gilt nicht für Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können; das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist. Das ersatzweise Tragen einer Alltagsmaske ist für Schüler*innen bis zur 8 Klasse möglich, wenn die medizinischen Masken nicht passen.
Ausnahmen und Sonderregelungen:

  • In Pausenzeiten ist das Essen und Trinken in Gebäuden erlaubt, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet ist oder auf den festen Plätzen im Klassenraum oder innerhalb derselben Bezugsgruppe in anderen Räumen, insbesondere in Schulmensen, erfolgt.

  • Ebenso kann auf das Tragen der Maske verzichtet werden während des Sportunterrichts oder Musikunterrichts, soweit dies für die Sportausübung oder das Spielen von Blasinstrumenten erforderlich ist.

  • Auch ist es möglich, dass die Lehrkraft aus pädagogischen Gründen ausnahmsweise entscheidet, dass das Tragen einer Maske in Innenbereichen zeitweise oder in bestimmten Unterrichtseinheiten mit den pädagogischen Erfordernissen und den Zielen des Unterrichts nicht vereinbar ist,

  • sowie im Rahmen von Betreuungsangeboten mit wenigen Personen in ausreichend großen Räumlichkeiten; in diesen Fällen soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen gewährleistet werden.

  • Auch bei Prüfungen kann auf die Maske verzichtet werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen gewährleistet ist.

  • Diese Regelung gilt auch, wenn sich nur Beschäftigte (Lehr- und Betreuungskräfte, Reinigungs- und Hauswirtschaftskräftekräfte, Handwerkerinnen und Handwerker und so weiter) in einem Raum befinden und der Mindestabstand von 1,5 Metern sicher eingehalten wird oder ausschließlich immunisierte Beschäftigte zusammentreffen oder an festen Arbeitsplätzen oder in festen Teams ausschließlich immunisierte oder getestete Beschäftigte zusammentreffen.

  • Ebenso bei Sitzungen von Schulmitwirkungsgremien.

  • Oder bei der Alleinnutzung eines geschlossenen Raumes durch eine Person.

Personen, die eine Verpflichtung zum Tragen einer Maske nicht beachten, sind durch die Schulleiterin oder den Schulleiter von der schulischen Nutzung oder durch die jeweils verantwortlichen Personen von außerschulischen Nutzungen auszuschließen.

Eine Zusammenfassung der aktuellen Corona-Betreuungsverordnung befindet sich direkt im Anschluss. Eine aktualisierte Fassung der allgemeinen „Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen: https://www.schulministerium.nrw/themen/schulsystem/angepasster-schulbetrieb-corona-zeiten

2. Aufklärungsmaterialen und Ausbau des Impfangebots

Zielgruppen: Schüler*innen zw. 12 und 18 Jahren, deren Eltern, Fachlehrkräfte und Schulleitungen.
Die Aufklärungsmaterialien umfassen Schülerinformationen zum Einsatz im Unterricht, didaktisch-methodisches Unterrichtsmaterial, Material in leichter Sprache und Aufklärungsmaterial für Lehrkräfte und Eltern. Die Materialien werden Ihnen zeitnah über die Bezirksregierungen zugeleitet.
Um die Impfquote in der Bevölkerung weiter zu erhöhen, wird ein weiteres niedrigschwelliges Impfangebot für die Schüler*innen der Sekundarstufe II und die Beschäftigten der Schulen eingerichtet (z.B. durch mobile Impfangebote in einzelnen Schulen, wenn das Einvernehmen mit dem Schulträger und der Schulleitung hergestellt wird). Die Schulleitungen sollen hier proaktiv unterstützen. Zu den ab 12-Jährigen werden entsprechende Erlass nachgesandt. Selbstverständlich muss jeweils die Einwilligung der Erziehungsberechtigten vorliegen und eine ärztliche Beratung, die den Empfehlungen und Vorgaben der STIKO folgt, vor Ort sichergestellt werden. Für vollständig geimpfte oder genesene Schüler*innen die Teilnahme an den Corona-Tests in den Schulen nicht mehr erforderlich. Fazit Einhard: Nach Rücksprache mit den Sprecher*innen der Gremien der Eltern und Schüler*innen am Einhard-Gymnasium wird die Schulleitung den Schulträger darum bitten, eine entsprechende mobile Impfmöglichkeit auch am Einhard temporär möglich zu machen.

3. Vorgehen bei Risikokontakten innerhalb der Schule (Quarantäne)

Insbesondere die Zeit unmittelbar nach den Sommerferien kann wegen der Urlaubsrückkehr zu einem vermehrten Infektionsgeschehen und damit zu Quarantäneverpflichtungen führen. In der Regel sollen jedoch nur einzelne Schüler*innen, nicht jedoch ganze Bezugsgruppen wie die Klasse, ein Kurs oder eine Betreuungsgruppe vom Unterricht, sonstigen verbindlichen Schulveranstaltungen oder Betreuungsangeboten ausgeschlossen werden (nicht mehr Cluster-Quarantäne sondern K1-Regeln)

  • Bei einem Infektionsverdacht in der Klasse oder Lerngruppe gelten die direkten Sitznachbar*innen der infizierten Person (davor, dahinter, rechts und links) wegen der räumlichen Nähe sowie das Lehr- und das weitere Schulpersonal, das in engem Kontakt mit der infizierten Person stand, zunächst als „enge Kontaktpersonen”. Diese Personen haben sich auf Anordnung des Gesundheitsamtes (nicht der Schulleitung!) vorerst in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben.

  • Von einer Einstufung der übrigen Schüler*innen der Klasse als enge Kontaktpersonen soll hingegen bei Vorliegen der nachfolgenden Voraussetzungen abgesehen werden:

  • Die übrigen Schüler*innen haben sich insgesamt nicht länger als 15 Minuten in unmittelbarer Nähe (Sitznachbarn) der infizierten Person aufgehalten.

  • Die übrigen Schüler*innen sowie die Lehrkräfte haben während des Unterrichts alle weiteren Präventionsmaßnahmen beachtet (Maske, Lüftung). Bei einem zulässigen Verzicht auf die Maske im Unterricht muss der in diesen Einzelfällen notwendige Abstand (1,50 m) während des Unterrichts durchgängig eingehalten werden.

  • Im Falle eines positiven Corona-Selbsttests bei Schultestungen erfolgt umgehend eine Absonderung der betroffenen Personen bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses durch einen individuellen PCR-Test. Danach ist die Teilnahme an allen Schulveranstaltungen wieder möglich, wenn das Gesundheitsamt nicht anders entscheidet.

  • Nach den aktuellen Empfehlungen des RKI sind vollständig geimpfte symptomlose Kontaktpersonen (Schüler*innen und Beschäftigte der Schule) von Quarantäneregelungen ausgenommen.
(https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/027-076.html)

§ 3 Teilnahme- und Zugangsbeschränkungen für schulische Gemeinschaftseinrichtungen, Schultestungen
Am Unterricht und sonstigen Bildungsangeboten sowie allen anderen Zusammenkünften in Schulgebäuden dürfen nur immunisierte oder getestete Personen teilnehmen. Anderen Personen ist das Betreten der Gebäude nur in Notfällen gestattet oder soweit die Gebäude außerhalb der Unterrichtszeiten zum Vollzug hoheitlicher Aufgaben genutzt werden. Abweichend dürfen Schülerinnen und Schüler, die weder immunisiert noch getestet sind, an schulischen Nachprüfungen, Abschlussprüfungen und Berufsabschlussprüfungen sowie nicht immunisierte oder getestete Prüflinge an Externenprüfungen teilnehmen. Diese werden räumlich getrennt von den Prüfungen immunisierter oder getesteter Schülerinnen und Schüler oder Prüflinge durchgeführt.
Immunisierte Personen sind: Geimpfte und Getestete (durch Coronaselbsttest der Schule oder PCR-Pooltest oder Nachweis über eine negative, höchstens 48 Stunden zurückliegende Testung). Für alle nicht immunisierten, in Präsenz tätigen Personen (Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, sonstiges an der Schule tätiges Personal) werden wöchentlich zwei Coronaselbsttests oder ersatzweise ein PCR-Pooltests durchgeführt. Für die Schülerinnen und Schüler finden sie ausschließlich in der Schule unter der Aufsicht schulischen Personals statt (Bei nur 2 Schultagen in einer Woche wird nur ein Selbsttest durchgeführt). Bisher ist getesteten Personen auf Wunsch von der Schule ein Testnachweis auszustellen. Inzwischen jedoch ist die Vorlage des Schüler*innenausweises ausreichend, da man davon ausgehen kann, dass alle Schüler*innen in NRW pro Woche doppelt getestet sind. Die Testergebnisse werden in der Schule dokumentiert, vorgehalten und nach 14 Tagen vernichtet. Positive Testergebnisse müssen dem Gesundheitsamt mitgeteilt werden.


1. Rahmenbedingungen für den Start in das neue Schuljahr 2021/2022


(Datum: 30.06.2021 09:55 / Mathias Richter / Staatssekretär im MSB/NRW)
(Zusammenfassung durch Ralf Gablik, Schulleiter Einhard-Gymnasium Aachen)

A) Kernaussage: Wir starten in das neue Schuljahr grundsätzlich so, wie wir das laufende Schuljahr beenden. Im Einzelnen bedeutet dies:
– Präsenzunterricht nach Stundenplan für alle Schüler*innen
– Die bisherigen Hygieneregeln gelten fort (Essen draußen, Hand- u. Tischdesinfektion usw.)
– Testungen 2 x pro Woche (Geimpfte und Genesene müssen nicht, wird aber empfohlen)
– Maskenpflicht in Innenbereichen (medizinische Masken) – nicht dagegen im Freien
– Einschulungsveranstaltungen (für neue 5er und EF) finden statt (Regeln wie zur Abiturfeier)

B) Weitere Informationen:
  1. „Ankommen und Aufholen Nach Corona“ (Aufarbeiten u. ausgleichen der Corona-Folgen)

1.1 Zu Beginn des neuen SJ sollte bis Ende August im Mittelpunkt stehen:
– Zusammenwachsen der Schulgemeinschaft und Gestaltung des Lebensraums Schule
– Emotionale/psychosoziale Unterstützung der einzelnen Kinder
– Förderung des sozialen Miteinanders
– Entwicklung der Lernfreude
=> um sich in einen geregelten Schul- und Lernalltag einzufinden
=> Ideen sollen über die Ferien entwickeln werden & unmittelbar nach den Ferien beginnen.
Beispiele für die im Vordergrund stehenden Aktivitäten zu Beginn des SJ: Über Team-Building-Maßnahmen, Maßnahmen im Bereich des Sports (tägliche Sporteinheiten), Projektwochen oder kulturelle Angebote sollen die Lerngruppen wieder zueinander finden (Die Schulen erhalten Unterstützung, Ideen und Hinweise durch Materialien und Angebote)

1.2 In der Folge bis zu den Herbstferien stehen folgende Aufgaben im Mittelpunkt:
– Diagnose und Ermittlung der Lernausgangslagen bzw. von Lernständen
– Ermittlung des Nachholbedarfs in der deutschen Sprache
– Gezielte Förderung der Lernrückstände und schrittweise Aufarbeitung
=> Leistungsüberprüfungen sollen zu Beginn möglichst vermieden werden – diese werden jedoch nicht reduziert wie zum SJ 2020/21 – eventuell wird dies später neu entschieden
=> Adäquate Ausrichtung des Unterrichts auf Diagnose und individuelle Förderung
=> Verständigung in den Fachkonferenzen über Lern- und Wiederholungsnotwendigkeiten
=> Transparente Information an die Eltern vor Herbstferien über individuellen Förderbedarf
=> Aufzeigen individ. Fördermöglichkeiten (Ziel: Anschluss für neue Lerninhalte schaffen)  
=> Hinzuziehung außerschulischer Lernpartner

  1. Besonderheiten für den Sport- und Musikunterricht

Die bisherigen Restriktionen für beide Fächer sollen schrittweise entfallen und die Umsetzung der Lehrpläne in Gänze wieder möglich werden.

2.1. Sportunterricht:
Dazu sollen auch der Schwimmunterricht und Kontaktsportarten gehören. Letztere sollen in den ersten Tagen zunächst nur im Freien wieder ausgeübt werden können. Überhaupt kann Sport im Freien wieder ohne Maske uneingeschränkt stattfinden. Für Sport in der Halle gilt die bisherige Maskenpflicht zunächst fort. Schulsportangebote sind in vollem Umfang möglich. Bei steigenden Inzidenzzahlen treten die bisherigen Regelungen wieder in Kraft.

2.2 Musikunterricht:
Singen und Spielen von Blasinstrumenten wird analog gehandhabt: beides im Freien. Im Schulgebäude gelten die Regeln der gültigen Corona-Schutzverordnung. Direkt nach den Sommerferien sollte sich der Musikunterricht auf Aktivitäten mit geringem Infektionsrisiko konzentrieren. Inzidenzstufe 1 (höchstens 35): Gesang / Blasinstrumente im regulären Unterricht und in außerunterrichtl. Gruppen (Proben und Aufführungen) in ständig durchlüfteten Räumen mit bis zu 30 Personen möglich

  1. Schulfahrten im Schuljahr 2021/2022:

Im Schuljahr 2021/2022 können Schulen in eigener Verantwortung über Schulfahrten im In- und Ausland entscheiden (Schulkonferenzen legen Fahrtenprogramm fest). Richtlinien für Schulfahrten: BASS 14-12 Nr. 2 [1]. Die Inzidenz-Verhältnisse am Standort der Schule und im Zielgebiet müssen dies zulassen. Die Fahrten sollen grundsätzlich mit den entstandenen Notwendigkeiten zum Aufholen der Lernrückstände abgewogen werden. Es gelten die jeweiligen Hygienevorgaben der Corona-Schutzverordnung für die Durchführung der Fahrten vor Ort (Unterkünfte & Beförderung). NRW: https://www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw In jedem Fall ist eine sorgfältige Risikoabwägung vorzunehmen. Eine Teilnahme an einer Schulfahrt als verbindliche Schulveranstaltung ist nur für Schüler*innen möglich, die einen aktuellen Negativtestnachweis erbringen oder (nachweislich) vollständig geimpft sind. Es gibt keine Übernahme von Stornierungskosten durch das Land! Es soll so gebucht werden, dass im Ernstfall keine entstehen. Positive Schüler*innen erhalten nach Abholung ebenso keine Entschädigung. Schulen sollen sich vor der Fahrt die verpflichtende Kostentragung der Eltern einholen (Hinweis auf Möglichkeit der Reiserücktrittsversicherung).

  1. Internationale Begegnungen:

Persönliche Begegnungen mit internationalen Austauschpartnern sind weiterhin in eigener Verantwortung möglich. Z.B.: Begegnungsmaßnahmen mit Israel, Großbritannien, Frankreich oder Schweiz, Grenzüberschreitung (NL+B), Erasmus+ – Projekte, individ. Austausche,

  1. Nachmittagsangebote – HAT und Mensabetrieb:

5.1 Betreuungsangebote
können unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes regulär und in der Regel im vollen Umfang auch jahrgangsübergreifend und mit Hilfe der außerschulischer / externer Partner durchgeführt werden. Die Zusammensetzung der Gruppen in den Ganztags- und Betreuungsangeboten ist, wie auch im Unterricht, zur Rückverfolgbarkeit zu dokumentieren.

5.2 Mensa:
Alle Schulen können Schulmensen betreiben, wenn die aktuell gültigen Vorgaben gemäß Infektionsschutz und Hygienevorschriften eingehalten werden. Inwieweit die bisher geltenden Hygieneempfehlungen für die Verpflegung in Schulmensen (klassen- oder kursweises Einnehmen der Mahlzeiten, Vorgaben für die Besetzung der Tische, Sicherung der Rückverfolgbarkeit etc.) auch nach den Sommerferien praktiziert werden sollen, muss von der Infektionslage abhängig gemacht werden.

5.3 Außerschulische Lernorte:
Der Besuch außerschulischer Lernorte und die Kooperation mit außerschulischen Partnern sind uneingeschränkt möglich. Es gelten die standortbezogenen Hygienekonzepte.

  1. Antigentests:

Die Versorgung mit Antigen-Selbsttests wurde bislang durch das Ministerium zentral verwaltet. Künftig sollen alle Schulen Zugriff auf ein Bestellportal erhalten, über das die Antigen-Selbsttests bedarfsgerecht angefordert werden können. Infos kommen in den Ferien.

  1. C) Extra-Zeit zum Lernen in NRW

  1. „Extra-Zeit zum Lernen”:

Das Land NRW startete im März das Programm „Extra-Zeit zum Lernen”. Bis Ende Sommerferien 2022 stehen 36 Millionen zur Verfügung. Inzw. können z.B. auch Hochschulen Träger von Maßnahmen sein. Die drei Förderlinien teilen sich auf in Maßnahmen im Bereich Lernen, Spiel, Freizeit, im Bereich der Berufskollegs und im Bereich der intensivpädagogischen Förderung. Diese außerschulischen Angebote werden nicht nur den Wiedereinstieg erleichtern, sondern als kontinuierliches Förderangebot zur Verfügung stehen. Schüler*innen und deren Eltern sollen auf das Programm angesprochen werden.

  1. „Gemeinschaft erleben – Extra-Zeit in den Jugendherbergen in NRW“:

http://www.jugendherberge.de/extrazeit. Das DJH bietet in Kooperation mit dem Land Ferienangebote an, die Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 14 Jahren eine kostenlose Teilnahme an einem attraktiven Freizeitprogramm ermöglichen, das naturnahe Gemeinschaftserlebnisse mit Lernangeboten verbindet.

  1. „Extra-Zeit für Bewegung“:

Dieses Programm zielt darauf ab, pandemiebedingte Bewegungsdefizite der Schüler*innen zu kompensieren (z.B. Spiele-AG, Turnen, Gymnastik, Schwimmen, Leichtathletik, Lauf-AG, Kinderyoga usw.). Infos dazu finden Sie unter: https://www.schulministerium.nrw/extra-zeit-zum-lernen-nrw

  1. „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche”

ist ein weiteres Programm von Bund und Ländern. Dies wird momentan mit dem bereits bestehenden Landesprogramms „Extra-Zeit zum Lernen in NRW” zu einem Gesamtkonzept zusammengefügt. NRW wird hierbei in erster Linie auf ein Konzept mit zusätzlichem Personal und zusätzlichen finanziellen Mitteln für die Schulen setzen („Extra-Personal” und „Extra-Geld”).

  1. Extra-Geld:

Durch Budgets für die Schulträger, Budgets direkt für die Schulen, durch Bildungsgutscheine zur individuellen Nutzung durch Schüler*innen. Die Schulträger erhalten entsprechend fachbezogene Pauschalen. Ziel ist die Finanzierung auch schulübergreifender fachlicher Förderangebote in Kleingruppen an Schulen (Angebote von Nachhilfeinstituten, Volkshochschulen, andere Bildungsanbieter, Stiftungen, Vereine etc.). Schulscharfe Budgets werden bereitgestellt, um schulbezogene Maßnahmen umzusetzen (Besuch außerschulischer Lernorte, Anschaffung von Fördermaterialien, Anschaffung von Lizenzen für digitale Förderprogramme u.ä.). Zudem werden durch die Schulträger den Schulen für Schülerinnen Bildungsgutscheine bereitgestellt (Nachhilfeinstituten). Info unter: https://www.schulministerium.nrw/ankommen-aufholen

2. Informationen zum Thema Elternmitwirkung – Stand August 2021

Aus aktuellem Anlass hier im Folgenden die momentanen Regeln für die überaus wichtige Mitwirkung und Mitbestimmung von Schüler*innen und Eltern in allen schulischen Gremien und an allen grundsätzlichen Richtungsentscheidungen. Besonders die Arbeit im obersten Gremium der Schule – der Schulkonferenz – ist von herausragender Bedeutung. In Drittelparität sitzen hier jeweils 6 Stimmberechtigte der Eltern, Schüler*innen und Lehrkräfte. Aber auch die Fachkonferenzarbeit ist immens wichtig.

Wichtige, nicht offizielle Gremien – speziell des Einhards
Nicht aufgeführt als offizielles Gremium ist unsere Schulentwicklungsorganisation. Bitte beachten Sie in nächster Zeit unsere Einladung zum 2. „Open Space“ der Schule zur gemeinsamen Arbeit an den wichtigsten Themen des Einhard-Gymnasiums: Profilierung und Schulentwicklung, Fächer, grundsätzliche Ausrichtungen, Bewertungsmaßstäbe und und und.

Ebenso zusätzlich möchten wir unsere spezifischen Einhard-Gremien wie die „Ethik-Kommission“ nach der Corona-bedingten Pause wieder in Gang setzen. Bitte erkundigen Sie sich laufend auf dieser Homepage und über unsere Elterninfos über neue Veranstaltungen, Mitwirkungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten.

Herzlichen Dank! (Ihr Schulleitungs-Team)

  1. Recht auf Schulmitwirkung
Das Recht der Eltern auf Schulmitwirkung ergibt sich sowohl aus Artikel 10 Absatz 2 der Landesverfassung als auch aus den Regelungen in den §§ 62 ff. Schulgesetz (SchulG).Den Eltern stehen nach dem Schulgesetz verschiedene Möglichkeiten offen, sich aktiv am Schulleben zu beteiligen.
Mitwirkungsgremien für Eltern sind nach dem Schulgesetz die Klassenpflegschaft oder Jahrgangsstufenpflegschaft, die Schulpflegschaft und die Schulkonferenz. Jedes Mitwirkungsgremium bleibt bis zum ersten Zusammentreten des neugewählten Mitwirkungsgremiums im neuen Schuljahr bestehen.
Ein Mitwirkungsgremium wird grundsätzlich durch die Vorsitzende / den Vorsitzenden einberufen. Die Mitglieder sind dabei mit einer Frist von mindestens sieben Tagen unter Beifügung der Tagesordnung und der Beratungsunterlagen schriftlich einzuladen. Die Schulen haben den Mitwirkungsgremien die notwendigen Einrichtungen und Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen. Dazu gehört beispielsweise das zur Verfügung stellen von Räumen für Gremiensitzungen oder die Nutzung des Kopierers.

  1. Klassenpflegschaft / Jahrgangsstufenpflegschaft
Zu Beginn des Schuljahres werden die Eltern der Kinder in den Eingangsklassen entweder von der Schulleitung und / oder der Klassenleitung zu einer Klassenpflegschaftssitzung eingeladen. Bei Eingangsjahrgangsstufen erfolgt die Einladung der Eltern durch die Jahrgangsstufenleitung zu einer Jahrgangsstufenpflegschaftssitzung. Bei bereits bestehenden Klassen oder Jahrgangsstufen erfolgt die Einladung durch die Vorsitzende / den Vorsitzenden der bisherigen Klassenpflegschaft / Jahrgangsstufenpflegschaft.
Die Eltern der Klassenpflegschaft wählen aus ihrer Mitte eine Vorsitzende / einen Vorsitzenden und eine Stellvertreterin / einen Stellvertreter. Beide nehmen über ihre Aufgaben in der Klassenpflegschaft hinaus mit beratender Stimme an der Klassenkonferenz teil.
Die / der Vorsitzende beruft während des Schuljahres die Sitzungen der Klassenpflegschaft ein und legt in Absprache mit der Klassenlehrerin / dem Klassenlehrer die Themen der Tagesordnung fest. Die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer nimmt an den Klassenpfleg-schaftssitzungen teil.
Bei Jahrgangsstufen bilden die Eltern der Schülerinnen und Schüler jeder Jahrgangsstufe die Jahrgangsstufenpflegschaft. Die Jahrgangsstufenpflegschaft wählt für jeweils angefangene 20 Schülerinnen und Schüler eine Vertreterin / einen Vertreter für die Schulpflegschaft. Für jede dieser Personen wird eine Stellvertreterin / ein Stellvertreter gewählt.
Bis zum 07.09.2021 sollen die Wahlen in den Klassen- und Jahrgangsstufenpflegschaften stattgefunden haben.

  1. Schulpflegschaft
Alle Klassenpflegschaftsvorsitzenden nehmen an der Sitzung der Schulpflegschaft teil, die in der Regel ein- bis zweimal im Schuljahr tagt. Die Schulpflegschaft vertritt die Interessen aller Eltern der Schule gegenüber der Schulleitung und den anderen Mitwirkungsgremien.
Die Schulpflegschaft wählt eine Vorsitzende / einen Vorsitzenden, bis zu drei Stellvertreterinnen oder Stellvertreter sowie die Elternvertretung für die Schulkonferenz und für die Fachkonferenzen.
Für die Elternvertretung in der Schulkonferenz und in den Fachkonferenzen sind alle Eltern von nicht volljährigen Schülerinnen und Schülern wählbar (also nicht nur die Mitglieder der Schulpflegschaft).
Die Vorsitzende / der Vorsitzende der Schulpflegschaft ist mit der Wahl automatisch Mitglied der Schulkonferenz, es sei denn, dies wird ausdrücklich abgelehnt. Die Schulpflegschaft wählt auch eine Vertreterin / einen Vertreter, die / der (mit Einverständnis der oder des Betroffenen) an sogenannten Teilkonferenzen bei der Entscheidung über Ordnungsmaßnahmen im Sinne des § 53 Absatz 3 Satz 1 SchulG teilnimmt.
Bis zum 21. September 2021 sollen die Wahlen für die Schulpflegschaft stattgefunden haben.

  1. Schulkonferenz
Die Schulkonferenz ist das höchste Gremium der Schule. Ihr gehören jeweils zu einem Drittel Elternvertreterinnen / -vertreter, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler an.
Die Schulkonferenz befasst sich mit allen grundsätzlichen Angelegenheiten der Schule und vermittelt bei Konflikten innerhalb der Schule. Sie kann Vorschläge und Anregungen an den Schulträger und an die Schulaufsichtsbehörde richten.
Vorschlägen der Schulleitung / des Schulträgers stimmt sie zu oder lehnt sie ab. In § 65 SchulG ist festgelegt, über welche Angelegenheiten die Schulkonferenz zu entscheiden hat.
Den Vorsitz führt die Schulleiterin / der Schulleiter, aber ohne Stimmrecht. Nur bei Stimmengleichheit gibt das Votum der Schulleiterin / des Schulleiters den Ausschlag.

  1. Vertretung der Schule nach außen
Die Schule wird nach außen, gegenüber dem Schulträger und der Schulaufsicht durch die Schulleiterin / den Schulleiter vertreten; sie / er ist dabei an die Beschlüsse der Schulkonferenz gebunden.

Weitere Informationen
Für weitere Informationen wird auf die Inhalte zum Thema Elternmitwirkung auf der Internetseite des Ministeriums für Schule und Bildung https://www.schulministerium.nrw/eltern/schulmitwirkung und auf die Broschüre „Das ABC der Elternmitwirkung“, das kostenfrei über die Homepage des Ministeriums für Schule und Bildung abgerufen werden kann, hingewiesen https://www.schulministerium.nrw/system/files/media/document/file/ABC%20der% 20Elternmitwirkung%20Stand%2019.10.2019.pdf Auf der Internetseite findet sich auch der Wahlkalender für die Schulmitwirkungsg

Viele Grüße
  Ralf Gablik und Volker Richterich