Die Arbeitsgemeinschaft Soziales Engagement (ASE)

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Die Arbeitsgemeinschaft Soziales Engagement des Einhard Gymnasiums hat Anfang Dezember 2015 ihre praktische Arbeit aufgenommen. Durch Abfragen unter den Schülerinnen und Schülern des Einhard kristallisierten sich drei Arbeitsschwerpunkte heraus:
  • Einsatz in der Flüchtlingsarbeit,
  • Einsatz mit behinderten Jugendlichen und
  • Einsatz im Bereich der Seniorenhilfe.
Aufgrund der vorherrschenden Thematik Flüchtlingshilfe, konzentrierte sich unsere Arbeit bisher auf diesen Schwerpunkt.
Vor dem ersten Einsatz fanden einige Vorbereitungstreffen statt, in denen die Schülerinnen und Schüler auf die besondere Situation der jugendlichen Flüchtlinge und den Umgang mit den fremden Kulturen vertraut gemacht wurden. Aus der Menge von ca. 70 interessierten Schülerinnen und Schüler bildeten sich drei Gruppen, die sich unterschiedliche Ziele setzten. Eine Gruppe wollte sich um unbegleitete Flüchtlinge kümmern, die beiden anderen Gruppen interessierten sich mehr für die Begleitung von Kindern aus Flüchtlingsfamilien.
Die erste Gruppe, die überwiegend aus Schülerinnen und Schüler der Oberstufe besteht, traf sich am Mitte Dezember in der Körner Kaserne im Begegnungszelt mit jugendlichen Flüchtlingen, die ohne Eltern nach Deutschland gekommen sind und hier auf eine neue Zukunft hoffen. Schnell bildeten sich gemischte Gruppen, in denen man die ersten Kontakte knüpfte. Die Sprachbarrieren mussten teils mit Dolmetscher, teils mit Händen und Füßen, teils in Englisch, Spanisch oder Französisch überwunden werden. Unsere Schülerinnen und Schüler waren aber sofort begeistert von dieser Begegnung und erste Aktivitäten wurden besprochen.
Ziemlich schnell kristallisierte sich auch heraus, dass es sehr schwierig ist mit der gesamten Gruppe etwas zu unternehmen und es bildeten sich kleinere Untergruppen, die sich mit den fremden Jugendlichen verabredeten und verschiedene Aktionen durchführten.

Das Einhard-Fairtrade-Schoolteam




Ein(hard ), aber fair!

Unter diesem Motto bildete sich 2015 unser Einhard-Fairtrade-Schoolteam, welches sich zum Ziel machte, den Fairen Handel auch an unserer Schule zu einem wichtigen Bestandteil zu machen.

Seitdem Schüler und Schülerinnen bei einem Besuch im Weltladen mit dem Ev. Religionskurs von dem so genannten „Fair-o-maten“ gehört hatten, an dem man fair gehandelte Süßigkeiten ziehen kann, waren sie nicht mehr zu bremsen. Dank der tollen Unterstützung durch Herrn Bock, Geschäftsführer des Weltladens in der Jakobstraße, konnte der „Fair-o-mat“ im Dezember 2014 im unteren Lichthof installiert und in Betrieb genommen werden.


Bis heute kann deshalb jeder Schüler mit dem passenden Kleingeld jederzeit faire Süßigkeiten wie verschiedene Riegel, getrocknete Mangos und die besonders begehrten Zitronenbonbons genießen. Gewartet und betreut wird der nicht mit Strom sondern mechanisch funktionierende Automat von den fleißigen Mitgliedern der Fairtrade-AG, die jede Woche den Bestand überprüfen und neue Ware beim Weltladen bestellen.

Dies war aber nur der Anfang – auf dem Schulfest 2015 wurden wir von dem Verein Transfair e.V.. als „Fairtrade-School“ ausgezeichnet!
Die Auszeichnungsfeier wurde mit einer ganz besonderen Idee gefeiert: Jede Klasse konnte im Vorfeld Fairtrade-Willkommensschokoladentafeln kaufen, die flüchtenden Menschen in Ihrer Unterkunft als kleines Symbol des Willkommens bekommen sollten.
Es kamen unglaubliche 750 Tafeln zusammen, die durch Herrn Grysar der Stadt Aachen übergeben werden konnten. Lohn war nicht nur die große Akzeptanz dieser Aktion durch die Schule, sondern auch ein Dankesschreiben des Oberbürgermeisters.

Als Fairtrade-School haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, das Konzept des Fairen Handels und den Einsatz für die Menschenwürde in unseren Schulalltag zu integrieren. Das Thema ist somit nicht nur in verschiedenen Unterrichtsfächern, wie Religion und Erdkunde, in allen Jahrgangsstufen präsent.
Um den fairen Gedanken zu verbreiten, führt unsere AG in der Schule mehrmals im Jahr Projekte zum fairen Handel durch:
Der Stand am jährlichen Tag der Offenen Tür lädt Schüler und Besucher zur Verkostung verschiedenster Produkte ein und informiert über gleichzeitig über Hintergründe.

Durch die Kooperation mit dem Weltladen durften wir ein Mitglied des Fairen Handels aus Südamerika in unserer Mensa begrüßen, der unsere Schüler über seine Kooperative informierte. Am Tag gegen Kinderarbeit (12.06) wurden die Schüler durch eine Ausstellung für das leider immer noch aktuelle Thema sensibilisiert.

Besonderer Beliebtheit erfreut sich die Nikolausaktion – dank der Kooperation mit unserer SV wird der Nikolaus in diesem Jahr zum zweiten Mal Fairtrade-Nikoläuse in den Klassen verteilen!
Nur durch den engagierten Einsatz vielen Schülerinnen und Schüler haben wir es geschafft, dass der Begriff „Fairtrade“ an unserer Schule keine Fragezeichen mehr in den Köpfen hinterlässt – vielen Dank dafür!

Die AG sucht immer engagierte Unterstützer und Unterstützerinnen, die bei Aktionen und der Betreuung des Fair-o-maten helfen: kommt gerne vorbei oder sprecht Frau Steinig an!

Weitere soziale Projekte

  • Kuchenverkauf

    Kuchenverkauf

    „Kinder helfen Kindern“ – Alle 14 Tage verkauft je eine Klasse aus den Jahrgängen 5 und 6 selbst gebackenen Kuchen. Der Erlös geht an die Kinderkrebsstation des Klinikums und die Kindertagesstätte Rokoko im Ostviertel.
    Schon bereits seit 1997 findet bei uns alle 14 Tage ein Kuchenverkauf zugunsten Aachener Kinder in Not statt. Dabei backen alle Klassen 5 und 6 abwechselnd Kuchen und bieten ihre leckeren Spenden in der Eingangshalle zum Verkauf an, wo sie reißenden Absatz bei Mitschülern und Lehrern finden. Unterstützt werden sie dabei von ihren Eltern und Klassenlehrern.

    Der Erlös im alten Schuljahr (circa 1000 Euro) und im laufenden Schuljahr kommt der Kinderkrebsstation des Klinikums und der Aachener Kindertagesstätte Rokoko zugute. Letztere kümmert sich u.a. um ein gesundes Frühstück und ein warmes Mittagessen für die Kinder, deren Familien am Existenzminimum leben und denen fast alles fehlt, was man sich so landläufig unter einer glücklichen Kindheit vorstellt. So lernen unsere Schülerinnen und Schüler sich für andere zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen.

    Ansprechpartner

    Ansprechpartner: Miriam Steinig
  • Schulsanitätsdienst

    Der Schulsanitätsdienst am Einhard-Gymnasium

    Der im September 2006 mit einem Votum der Lehrerkonferenz auf den Weg gebrachte Schulsanitätsdienst ist eine Möglichkeit, soziales Handeln von Schülern unmittelbar praktisch im Dienste der Schule auszubilden.

    Die Idee

    Jährlich passieren laut der Johanniter Unfallhilfe 1,3 Mio. Unfälle an Schulen. In solchen Fällen, aber auch außerhalb der Schule, sind Menschen gefragt, die nicht nur zuschauen sondern die helfen können, wissen, was zu tun ist, und den Überblick behalten. Diese Kompetenzen sollen Schülerinnen und Schüler am Einhard-Gymnasium im Schulsanitätsdienst erhalten.
    Der Schulsanitätsdienst am Einhard-Gymnasium ist ein Element des sozialen Lernens.

    Die Ziele

    
Ziele sind beispielsweise die eigenverantwortliche Behandlung kleinerer Verletzungen sowie richtiges Verhalten bis zum Eintreffen von Rettungswagen und Sanitätern. Dies kann z. B. das Schulsekretariat im Alltag entlasten oder ist auch bei Klassenfahrten und Schulfesten von unschätzbarem Wert. Nicht zuletzt erhalten Schülerinnen und Schüler einen Einblick in ein mögliches späteres Berufsfeld.

    Die Inhalte der Erste-Hilfe-Ausbildung

    • Anatomie und Funktion des menschlichen Körpers als Grundlagen der Ersten Hilfe
    • Richtiges Verhalten am Unfallort
    • Notruf
    • Lebensrettende Sofortmaßnahmen
    • Stabile Seitenlage
    • Herz-Lungen-Wiederbelebung
    • Erste Hilfe-Maßnahmen
    • Anlegen von Verbänden
    • Patienten betreuen

    Bei Interesse an der Teilnahme meldet euch bei Frau Matthies.