Mediale Ausstattung

Für die Schulentwicklung ist die Einbeziehung von digitalen Medien ein hochaktuelles und wichtiges Thema. Es liegen große Potenziale für die Entwicklung von Unterricht, besonders im Hinblick auf selbstgesteuerte Lernprozesse in der Gestaltung von Lernumgebungen unter Einbeziehung digitaler Medien.
Seit Langem legen wir Wert auf eine zeitgemäße mediale Ausstattung, die dies ermöglicht. Eine grundlegende Weichenstellung war vor über zehn Jahren die Entscheidung, ein schulweites Client/Server-System auf Linux-Basis aufzubauen. So konnte die mediale Ausstattung im Laufe der Jahre stetig erweitert werden.
Ein weiterer wichtiger Schritt war die Ausstattung des Großteils der Klassen- und Kursräume mit Beamern und interaktiven Tafeln.
Die Einführung der Arbeit mit der Lernplattform FRONTER und der Ausbau der Möglichkeiten des mobilen Lernens sind aktuelle Bausteine unserer Schul- und Unterrichtsentwicklung.
Durch das Engagement in einem bundesweiten IT-Cluster von MINT-EC-Schulen stärken wir unser Vorhaben der sinnhaften Nutzung von Informationstechnologie im unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Kontext zur Unterstützung von Lernprozessen und der Erziehung zum reflektierten, (selbst-)kritischen Umgang mit neuen Medien. Wir suchen in enger Zusammenarbeit mit dem Schulträger und der RegioIT neue Wege in der Medienpädagogik und testen unter pädagogischen Aspekten konsequent neue Konzepte sowie Technologien und führen diese in enger Absprache mit dem Kollegium ein.
  • Schulnetz

    Uns ist wichtig, dass die Computer allen für die tägliche Arbeit zur Verfügung stehen und dabei insbesondere als Werkzeug für Informationsbeschaffung und Organisation sowie Dokumentation und Präsentation dienen. Der Einsatz freier Software und eines robusten Netzwerks gestattet eine freizügige und zugleich individuelle Nutzung. Ergänzt werden die Computer durch ein großes Angebot an Netzwerkdruckern, einem Kopierer und der Lernplattform FRONTER im Internet.
    Mehr als 20 vernetzte Arbeitsplätze sind für die Schülerinnen und Schüler frei zugänglich. Die anderen der über 120 Rechner befinden sich in Computer- und Fachräumen als Gruppen mit 5 bis 30 Plätzen. In einem Großteil der Klassen- und Kursräume ergänzen zudem ins Schulnetz eingebundene PCs mit Beamern und interaktiven Whiteboards die traditionellen Tafeln und Stereoanlagen, die natürlich auch weiterhin von den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften genutzt werden.
    Die mediale Ausstattung ermöglicht alle denkbaren Arbeitsformen, angefangen vom Klassenverband mit je einem Arbeitsplatz, über Kleingruppen, freie Projekt- oder Stationenarbeit und Vorträge bis hin zur individuellen Nutzung in Freistunden oder nach Unterrichtsschluss.
  • Mobiles Lernen

    Neben den fest installierten Geräten unterstützt unsere Ausstattung auch das mobile Lernen. So haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, auf einen großen Pool von Geräten zuzugreifen. Dies beinhaltet Aufnahmegeräte für Tonaufnahmen, Foto- und Videokameras sowie aktuelle Laptops und Tablet-PCs. Die Geräte werden sowohl im Regelunterricht als auch für Projekte und AGs genutzt.
    Neben der kurzzeitigen Nutzung innerhalb der Unterrichtszeiten können die Geräte auch längerfristig von den Schülern, z.B. im Rahmen einer Facharbeit oder eines Projektes ausgeliehen werden. Auf diesem Wege ermöglichen wir die Nutzung mobiler Geräte im Sinne des individuellen Lernens und fördern die Selbstständigkeit beim prozess- und ergebnisorientierten Arbeiten.
    
Weiterhin bieten wir für die Oberstufenschülerinnen und -schüler ab Ende 2017 einen schulweiten Zugriff auf unser WLAN zur schulischen Nutzung an. So können sie, z.B. durch Zugriff auf unsere Lernplattform FRONTER, eigene Geräte in ihre Lern- und Organisationsstruktur einbinden.
  • Tabletklassen nach dem Bring-your-own-Device-Prinzip (BYOD)

    Zahlreiche Untersuchungen und Projekte haben gezeigt, dass strukturiert organisiertes mobiles Lernen mit persönlichen Endgeräten dabei helfen kann, sich Wissen anzueignen und das Gelernte dann auch zu behalten. Um die sich hier bietenden Chancen zu nutzen, engagiert sich das Einhard-Gymnasium schon einige Jahre als MINT-EC-Schule in einem Netzwerk von Schulen, die Bildung mit Hilfe neuer Medien nachhaltiger gestalten wollen.
    Aus unseren Erfahrungen mit der Einbindung der schulischen Medienausstattung sowie der Nutzung schuleigener Tablets im Unterricht und vieler positiver Impulse von außen ist ein Konzept erwachsen, das es einer bestehenden Klasse ermöglicht, zu einer Tabletklasse zu werden. Der Weg, eine Tabletklasse zu werden ist kein Automatismus, sondern ein Prozess, in dem sich Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer untereinander abstimmen und sich dann aktiv für die dauerhafte Nutzung schülereigener Geräte entscheiden. So steht der Weg zur Tabletklasse allen Klassen ab der Klassenstufe 8 grundsätzlich offen. Derzeit nutzt jeweils eine Klasse der Jahrgänge 8 und 9 schülereigene Geräte in einer 1:1-Ausstattung.
  • Support

    In der RegioIT, dem IT-Dienstleister der Stadt Aachen, haben wir einen starken und kompetenten Partner, der uns bei der Einrichtung und Pflege unserer Hard- und Software tatkräftig zur Seite steht. So können Probleme schnell behoben werden. Mit unserer Schülerbibliothek und den dortigen studentischen Hilfskräften haben die Schülerinnen und Schüler direkte Ansprechpartner in den Pausenzeiten. Kleinere Probleme, wie das Erneuern von vergessenen Passwörtern oder das Anlegen von neuen Zugangskennungen, können somit sehr schnell vor Ort erledigt werden. Größere Probleme werden an die entsprechenden Stellen weitergeleitet. Alternativ ist es auch möglich, eine Nachricht an die zentrale eMailadresse für IT-Probleme zu senden (netz@einhard-gymnasium.de).
Die Benutzerordnung mit dem Formular zur Einverständniserklärung findet sich im Schulwiki.

Ansprechpartner

Wolfgang Refisch

Betreuung Schulnetzwerk

Henning Kwiatkowski

Medienbeauftragter