Projekte

Schule lebt nicht nur von Unterricht allein – Projekte beleben das Geschäft!
Unter diesem Motto nehmen die Schülerinnen und Schüler des Einhard-Gymnasiums im Laufe ihrer Schullaubahn auch an unterschiedlichen sprachlich oder europäisch ausgerichteten Projekten teil.
Ausschnitte aus diesem Programm sollen hier exemplarisch dargestellt werden.

THIMUN – Model United Nations

THIMUN steht für The Hague International Model United Nations. Es handelt sich hierbei um eine fünftägige Konferenz, zu der sich jedes Jahr im Januar etwa 3500 Schülerinnen und Schüler von mehr als 200 weiterführenden Schulen der ganzen Welt in Den Haag treffen, um über die Probleme dieser Welt zu diskutieren.

Ihr Ziel ist es, Fragen der Menschenrechte, des Umweltschutzes, der Entwicklungshilfe, der Probleme von Jugendlichen und Flüchtlingen sowie Fragen zu Krieg und Frieden zu klären und Lösungsvorschläge zu machen. Sie imitieren dabei die Arbeit der Vereinten Nationen und schreiben Resolutionen, halten Reden, debattieren und verhandeln.
2009_THIMUN_Europaeische Projekte
  • Ziele

    Internationale Kooperation, der Austausch von Meinungen und Standpunkten und eine Bereicherung der eigenen Erfahrungen sind dabei wichtige Ziele. Die Sprache der Konferenz ist Englisch. Somit leistet die Teilnahme an THIMUN außerdem einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Sprachkenntnisse.
  • Vorbereitung

    In einem halbjährlichen Vorbereitungskurs an unserer Schule lernen die Schüler die wichtigsten Regeln und Strategien, um in Den Haag erfolgreich teilzunehmen. Auch hierbei wird ausschließlich Englisch gesprochen, und gemeinsames Recherchieren und Diskutieren tragen schon während dieses Kurses zur Förderung von wichtigen sozialen Fertigkeiten bei.
    Insgesamt bietet die Teilnahme an THIMUN wichtige Erfahrungen, die für die zukünftige Karriere ein bedeutender Schritt sein können.
  • THIMUN 2013

    THIMUN 2013

    THIMUN im Schuljahr 2012/13

    Im Schuljahr 2012/13 hat eine Delegation von sieben Schülerinnen und Schülern des Einhard-Gymnasiums an THIMUN teilgenommen und über Fragen zu Energie und Nachhaltigkeit diskutiert. Das Land, das sie dabei repräsentiert haben, waren die Salomon Inseln.
    Die Bilder geben einen Eindruck von der Veranstaltung.
    (Sabine Backhaus, MUN – Director)
  • THIMUN 2014

    Auch in diesem Jahr nahm eine Gruppe von zwölf Schülerinnen und Schülern der Q1 und Q2 unter der Leitung von Frau Backhaus am The Hague Model United Nations (THIMUN) in Den Haag teil. Jedes Jahr schlüpfen rund 4.000 SchülerInnen aus der ganzen Welt in die Rolle eines UN-Delegierten, um eine UN-Konferenz zu simulieren und über aktuelle weltpolitische Themen in englischer Sprache zu debattieren… Lesen Sie mehr dazu auf unserer Zeitleiste.
    THIMUN 2014


Weitere europäische Projekte


  • Der Einhard-Europakalender

    Ein Kalender für alle Einhard- und Europa-Freunde

    Im Jahr 2012 hat das Einhard-Gymnasium mit einem erstmaligen Projekt begonnen und den Einhard-Europakalender entworfen. Anlass hierzu war die Frage: Was ist eine Europaschule?
    Das Europabüro war sich einig, dass in einer Europaschule mehr passiert als europäische Schwerpunktsetzungen im Unterricht, diverse Austauschfahrten, Projekte und so weiter. Europa soll im Alltag spürbar sein und uns begleiten. Jedes Jahr feiern wir Anfang Mai die Europawoche. Die Schülerinnen und Schüler begegnen Europas Vielfalt und seinen Möglichkeiten. Sie machen eigene Erfahrungen und lernen, was es bedeutet, Europäer zu sein. Es wird mit Austauschschülern musiziert, Freundschaftsjubiläen werden gemeinsam gefeiert, es wird europäisches Essen probiert, mit Händen und Füßen kommuniziert und Luftballons für Europa werden in den Himmel geschickt. Erlebnisse, die uns miteinander verbinden.
    Es kam die Idee auf, einen Kalender zu entwerfen, der eben diese Erfahrungen unserer Schülerinnen und Schüler festhält und sie aus ihrer Perspektive zeigt.

    Die individuellen Kunstwerke werden getragen von einem Kalendarium, welches über die Feier- und Ereignistage der Länder unserer Partnerschulen (Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Polen) in den jeweiligen Sprachen informiert. Erkennbar: die Vielfalt unserer Kulturen und Sprachen auf der einen Seite, die vielen Gemeinsamkeiten auf der anderen Seite.
    Unsere Schüler und Eltern werden außerdem über wichtige Schultermine im Laufe des Schuljahres informiert, wie z.B. Ferientermine, Brückentage, Lernstanderhebungen und vieles mehr.
    Das Einhard-Gymnasium hat einen ganz eigenen europäischen Schulkalender entworfen, der Europa zu uns nach Hause bringt und uns jeden Tag auf dem Laufenden hält.

    Wir wünschen Ihnen viel Freude an dem Einhard-Europakalender!
    (Sabine Backhaus, Projektleiterin)

    Wussten Sie schon…

    • …dass Polen einen Omatag und einen Opatag feiert?
    • …dass Frankreich einen Tag lang nur der Musik widmet?
    • …dass am 09. Mai Europatag ist?


    Der Europakalender 2013 – „In Vielfalt geeint“

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    Vorschau auf den Europakalender 2014 – „Freundschaft kennt keine Grenzen“

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    Mehr Lesen
  • Diskussionsveranstaltungen

    In Abhängigkeit zur tagespolitischen Aktualität veranstalten wir Diskussionsrunden, Podiumsdiskussionen, Referentenvorträge usw., um den europäischen Gedanken in seinen vielschichtigen Facetten lebendig zu präsentieren. Im Schuljahr 2013/14 stand dabei die Europawahl im Fokus.
    Lesen Sie hier mehr dazu.
  • Comenius

    In dieses internationale Projekt ist das Einhard seit vielen Jahren eingebunden und bietet den Schülerinnen und Schülern eine Plattform, an spannenden Themen gemeinsam mit den Partnerschulen aus Belgien, Luxemburg, Frankreich und Saarlouis als weiteren deutschen Partner zu arbeiten. Die gemeinsamen Arbeitstreffen stoßen stets auf große Resonanz.
    Das Einhard-Gymnasium nimmt seit 1999 am COMENIUS-Projekt teil, bei dem im Rahmen einer naturwissenschaftlichen Fragestellung, die immer auch mit einer ethischen Dimension verbunden ist, eine enge Zusammenarbeit mit Partnerschulen in Frankreich, Luxemburg, Belgien und Deutschland (Saarland) stattfindet. Die Projektergebnisse werden auf mehrmals im Jahr stattfindenden Projekt- bzw. Arbeitstreffen den anderen Beteiligten in deutscher und französischer Sprache, also bilingual vorgetragen.
    Bisher arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an den Themen „Gentechnik: Chancen und Risiken“, „Bionik – Die Natur als Vorbild“ – sowie „Klimawandel – Wir arbeiten daran“.
    Im Schuljahr 2013/14 stand die Zusammenarbeit unter dem Thema „So is(s)t die Welt – Ernährung in einer globalisierten Welt“.
    Lesen Sie hier weitere Informationen zu diesem Projekt oder schauen Sie sich einfach den Film an, in dem Schülerinnen und Schüler Eindrücke von unserem Projekt zusammengestellt haben.
  • Digitale Projekte

    Neben den direkten Begegnungen können dank der deutlich verbesserten digitalen Ausstattung inzwischen auch Kommunikationsformen genutzt werden, die früher nicht zur Verfügung standen. So können nun Kontakte per E-mail, Chat oder Videokonferenz zur unterrichtlichen Vertiefung und Diversifizierung noch intensiver genutzt werden.
  • Musik verbindet

    Auch der gegenseitige Besuch von Orchestergruppen mit unseren Partnerschulen in England, Frankreich und Polen stellen eine besondere Bereicherung des interkulturellen Austausches dar.
    So wurde in der Europawoche 2012 ein Europäisches Orchester gegründet. Lesen Sie hier mehr dazu.


Französischsprachige Projekte


  • Französische Filmabende

    Französischkurse der Stufe EF organisieren einmal pro Schuljahr einen Filmabend, an dem französische Filme einem interessierten Publikum vorgeführt werden. Die von den Schülerinnen und Schülern eigenständig ausgewählten Filme sollen einen Einblick in die filmische Kultur des Nachbarlandes, die französische Sprache und die französische Kultur geben und zum Dialog anregen.
    Auch die Elternschaft ist herzlich eingeladen, in gemütlicher Runde die Filme zu genießen und darüber ins Gespräch zu kommen.
  • Prix des lycéens allemands


    Seit dem Schuljahr 2008/09 nehmen lesefreudige Schülerinnen und Schüler der Französisch-Kurse der Jahrgangsstufe EF am Prix des Lycéens allemands teil. Es handelt sich hierbei um einen von der Kulturabteilung der französischen Botschaft in Berlin in Zusammenarbeit mit dem Klett Verlag organisierten literarischen Preis, der nach dem Modell des Prix Goncourt des Lycéens gestaltet ist. Ziel dieses Preises ist, den deutschen Gymnasiasten die französische zeitgenössische Literatur näher zu bringen. Dabei soll die Auseinandersetzung mit den Texten zudem dazu beitragen, die Argumentations- und Lesefähigkeiten der Schüler im Französischen zu verbessern.

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    Den Schülerinnen und Schülern wird bei diesem Projekt eine Auswahl von zeitgenössischen Romanen zur Bewertung vorgelegt, die von allen Kursteilnehmern ausführlich gelesen und diskutiert werden. Schulintern einigen sich die Schülerinnen und Schüler schließlich auf ein Buch, das dann bei einer Diskussionsrunde mit den anderen teilnehmenden Schulen NRWs in Düsseldorf als Vorschlag für den Prix des Lycéens allemands vorgestellt und verteidigt wird. Diejenige Schulvertreterin bzw. derjenige Schulvertreter, der das schulintern ausgewählte Buch auf Landesebene am überzeugendsten verteidigt, reist nach Berlin, um dort auf Bundesebene mit den jeweiligen Landesvertretern zu diskutieren.
    Ein ebenso lehrreiches wie spanenndes Leseprojekt, an dem wir immer wieder gerne teilnehmen!
  • Kooperation mit SAINT GOBAIN

    Die Firma ST. GOBAIN, mit der deutschen Hauptverwaltung in Aachen, ist ein weltweit handelndes französisches Unternehmen der Glasproduktion.
    Seit dem Schuljahr 2001/2002 besteht eine Kooperation mit der Saint-Gobain-Gruppe unter dem Aspekt Schule &Wirtschaft und bieten für die Grundkurse Französisch der Jahrgangsstufe EF erfolgreich ein deutsch-französisches Bewerbungstraining an. Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Le monde du travail“ wird den Schülerinnen und Schülern die Unternehmensgruppe Saint-Gobain im Aachener Firmensitz vorgestellt.
    Anschließend kommen zwei Mitarbeiter der Personalabteilung des Unternehmens in die Schule, um den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die unterschiedlichen Arten der Bewerbung in Frankreich und Deutschland zu geben und das richtige Auftreten in mündlichen Bewerbungsgesprächen zu vermitteln. Im Anschluss an das Bewerbungstraining eröffnet die Unternehmensgruppe interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, das Betriebspraktikum in ihrem Aachener Firmensitz zu absolvieren. Hierzu müssen die Schülerinnen und Schüler eine schriftliche Bewerbung auf Französisch beim Unternehmen einreichen, auf welche bei erfolgreicher Auslese ein Bewerbungsgespräch auf Deutsch und Französisch im Aachener Firmensitz erfolgt.
    Beide Seiten haben im Februar 2007 einen festen Kooperationsvertrag geschlossen.
  • Exkursion nach Lüttich

    Der Besuch der Französischkurse der Jahrgangsstufe 7 in Lüttich findet seit dem Sommer 2007 am Einhard-Gymnasium statt. Ziel dieses gemeinsamen Ausflugs ist es, den Schülerinnen und Schülern am Ende ihres ersten Lernjahres eine Möglichkeit zu bieten, das bereits Gelernte in einem authentischen Rahmen anzuwenden.
    Im Anfangsunterricht Französisch begegnen die Schüler zunächst Themenfeldern, die sich unmittelbar mit ihrer eigenen Lebenswelt in Verbindung bringen lassen und erarbeiten die Fremdsprache in lexikalischen Feldern – beispielsweise Vorstellung der eigenen Person, der Familie und der Lebenswelt, Orientierung in einer Stadt, Einkaufen gehen, Uhrzeiten angeben. Die Kenntnisse in den einzelnen Themenfeldern sollen im Rahmen der Exkursion kontextualisiert und in einem größeren Zusammenhang angewendet werden.
    So müssen die Schülerinnen und Schüler in Lüttich mit Hilfe einer Rallye die Stadt erkunden und Aufgaben lösen – nur wer sein Köpfchen und seine Französischkenntnisse im Kontakt mit Muttersprachlern einsetzt, kann dabei Punkte sammeln und gewinnen. Ziel dieser Exkursion ist es, die Motivation für das Fach Französisch zu stärken und zu zeigen, dass bereits die im ersten Jahr erworbenen Französischkenntnisse die Kommunikation mit Muttersprachlern ermöglichen („Das war leichter als gedacht.“). Das Eintauchen in die neue Sprache bleibt als positives Erlebnis im Gedächtnis.