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Unsere Erprobungsstufe

Der Übergang von der Grundschule zum Einhard-Gymnasium soll für unsere neuen Fünftklässler möglichst fließend und sanft vor sich gehen.

So haben wir das Tutorensystem eingerichtet. Schülerinnen und Schüler der Stufe 9 werden Tutoren oder Paten unserer Klassen 5.
Sie unterstützen sie dabei, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden, sie beantworten Fragen, und sie sind ein wichtiges Bindeglied an die neue Schule, die älteren Schülerinnen und Schüler und die Lehrer. Vom ersten Tag an sind sie neben dem Klassenteam für „ihre“ Klasse da und begleiten sie durch die Unterstufe. Meist haben unsere Tutoren eine Ausbildung zum Konfliktlotsen gemacht und sind deshalb auch in Konfliktsituationen eine große Hilfe.

Weiterhin helfen unsere „Lernen lernen“-Stunden, in denen auch der Klassenrat tagt, den viele Schülerinnen und Schüler aus der Grundschule kennen, sich in der neuen Umgebung sicher und wohl zu fühlen.
Das Ich-Du-Wir Projekt führt die Schülerinnen und Schüler in den neuen Schulalltag ein.

Auch das Projekt Coole Schule (s.u.) ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg, sich als wichtiges Mitglied in der neuen Klasse und im Einhard-Gymnasium angekommen zu fühlen.

Wir halten Kontakt zu den Grundschullehrerinnen und -lehrern. Zur ersten Erprobungsstufenkonferenz in der Stufe 5 und der letzten in der Stufe 6 laden wir sie ein. Der Austausch über die Entwicklung in der Grundschule und den Übergang zu uns ist uns wichtig und hilft uns, eventuelle Schwierigkeiten zu erkennen und ihnen im Sinne der Schülerin, des Schülers zu begegnen.
  • Das Projekt Coole Schule

    Coole Schule ist ein Kooperationsprojekt der KJG Aachen (Katholische Junge Gemeinde) und des Einhard-Gymnasiums, das seit dem Jahr 2000 als dauerhaft installiertes Schulprojekt für die Klassen 5 aufgenommen wurde und regelmäßig im Herbst als Projektwoche im KJG-Haus Steckenborn stattfindet. Ziele der Woche sind:

    • „Wir lernen uns kennen“
      Die Schülerinnen und Schüler werden sich ihrer eigenen Fähigkeiten und Stärken bewusst, erleben die Fähigkeiten und Stärken ihrer MitschülerInnen und suchen sich einen Platz in der sozialen Gruppe, ihrer Klasse.
    • „Als Gruppe handeln“
      Um als Gruppe im täglichen Zusammenleben handlungsfähig zu sein, werden bestimmte Fähigkeiten wie Akzeptanz, Kommunikations- und Entscheidungsfähigkeit eingeübt.
    • „Voneinander lernen“
      Die Schülerinnen und Schüler lernen eigene Fähigkeiten kennen und die der anderen zu akzeptieren und zu nutzen. So können auch evtl. Ängste voreinander abgebaut und Vertrauen zueinander aufgebaut werden.
    • „Miteinander lernen“
      Schülerinnen und Schüler erfahren sich als Team, auf der Grundlage gemeinsam erarbeiteter Regeln und (demokratischer) Prinzipien.
    Es werden also klare Orientierungshilfen im Umgang miteinander gegeben; einfache Rituale der Kommunikation, des Verhaltens sollen Orientierung und Sicherheit erleichtern. Das Sozialtraining hilft, sozial-emotionales Lernen zu fördern und den konstruktiven Umgang mit Störungen und Konflikten aufzuzeigen; letzteres wird in einer zusätzlichen Projekteinheit in der Schule in der Klasse 6 aufgegriffen und eingeübt und natürlich in den „Lernen lernen“-Stunden (Lele) der Klassen 5 und 6. Damit verbunden ist auch das Vertrautmachen der Klassen 5 mit dem an unserer Schule eingeführten Konfliktlotsen-Modell (Kolo).
  • Begabungsdiagnostik und -förderung

    Bei den Aufnahmegesprächen werden bereits die Interessenschwerpunkte der Schülerinnen und Schüler ermittelt. Diese Schwerpunkte bestimmen dann die Zusammensetzungen der Klassen mit. Ein Beispiel hierfür sind die Streicherklasse, die seit Beginn des Schuljahres 2006/07 besteht, und die Bläserklasse.

    Bei einem speziell für die Jahrgangsstufe 5 angebotenen Elternsprechtag steht die Entwicklung des einzelnen Kindes seit der Einschulung in das Einhard-Gymnasium im individuellen Gespräch im Mittelpunkt.

    Für die Jahrgangsstufen 5 und 6 finden jährlich drei Erprobungsstufenkonferenzen (s.u.) statt.
  • Erprobungsstufenkonferenzen - Kontakte zur Grundschule

    Im Rahmen der ersten Erprobungsstufenkonferenz für die Jahrgangsstufe 5 werden auch die ehemaligen Grundschullehrerinnen und -lehrer eingeladen. Dieser Erfahrungsaustausch bildet die Basis für die Erstellung von Begabungsprofilen (musisch-künstlerischer, psychomotorischer, sozialer oder sprachlicher bzw. mathematisch-naturwissenschaftlicher Bereich).

    In einer zweiten Erprobungsstufenkonferenz werden alle Beobachtungen zu möglichen Begabungen von Schülerinnen und Schüler mit deren Leistungsstand verglichen und analysiert. So können zum Ende des ersten Halbjahres die Schülerinnen und Schüler gezielt hinsichtlich der Begabungsprofile gefordert, aber auch in erkennbaren Schwächen gefördert werden. 

    In der Jahrgangsstufe 6 finden ebenfalls drei Erprobungsstufenkonferenzen statt, davon die letzte in Zusammenarbeit mit den ehemaligen Grundschullehrerinnen und -lehrern. Für jedes Kind wird individuell der Lern- und Entwicklungsstand thematisiert.
    Gegen Ende der Jahrgangsstufe 6 kann dann eine genaue Diagnose zu Begabungsprofilen des einzelnen Kindes erstellt werden.