Für die neue 5: Infos zum Nachlesen

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Für die neue 5: Infos zum Nachlesen





Eine neue Stufe 5- Aspekte zum Nachlesen

  • Informationsabend am Donnerstag, den 07. Dezember 2017
  • Tag der offenen Tür am Samstag, den 20. Januar 2018
  • Anmeldezeiten am Einhard-Gymnasium für die neue Jahrgangsstufe 5:
    19.02. bis 09.03.2018, mo bis do je 8:00 bis 11:00 h und 13:00 bis 16:00 h,
    fr 8:00 bis 12:00 h


Die folgende Übersicht ist gedacht für alle Eltern,

  • die gerne die für eine Anmeldung in Frage kommenden Gymnasien vergleichen möchten,
  • die am 07. Dezember 2017 beim Informationsabend verhindert waren,
  • die wegen der Fülle der Informationen, die am Informationsabend gegeben wurden, diese einmal in Ruhe nachlesen möchten.

Wir haben daher versucht, für Sie die wesentlichen Aspekte dieses Informationsabends und damit die des Einhard-Gymnasiums im Überblick darzustellen. Wir hoffen, dass es Ihnen bei der Entscheidungsfindung hilft.
Es ist nicht leicht, eine so vielfältige, große Schule mit allen Aspekten des gemeinsamen Lern- und Lebensraums umfassend zu beschreiben.
Sehen Sie das EINHARD als Schule der Vielfalt und des sozialen Miteinanders.

Im Folgenden beschreiben wir Ihnen exemplarisch

  • die wichtigste Neuentwicklung des Schulprofils des Einhard-Gymnasiums: Die Einführung des bilingualen Doppelzweiges Englisch zu MINT- und Europa-Fächern,
  • die Fülle an sprachlichen und naturwissenschaftlich-technischen Angeboten der Europaschule Einhard,
  • die verschiedenen individuellen Förderangebote im Klassenverbund in Form von Streicher-, Bläser- und Fachprofilklassen,
  • die vielen Projekte und Ausbildungen der Schülerschaft zur Stärkung des sozialen Miteinanders,
  • die zahlreichen Beiträge zur Förderung des Gemeinschafts-, Zugehörigkeits- und WIR-Gefühls,
  • die Vielfältigkeit des Angebots bei den Arbeitsgemeinschaften,
  • die Reichhaltigkeit von Projekten,
  • die traditionsreichen Kontakte zu ausländischen Schulen,
  • die vielfältigen Verknüpfungen zu unseren Wirtschaftspartnern und
  • die kreativen Angebote während der Mittagspause.

Das Schulprogramm

Die umfangreichen Sanierungsarbeiten am Einhard-Gymnasium bis 2020

Ab Ostern 2018 ist es endlich soweit: Das inzwischen fast ein halbes Jahrhundert alte Gebäude der Schule wird gründlich saniert. Lange haben wir darauf gehofft, dass unsere Dächer, unsere Fassaden, unsere Fenster und Türen, unser Sonnenschutz und unsere klimatisierenden Einrichtungen sowie die Sanitäranlagen der Schule modernisiert werden. Gelder des Bundes und der Stadt Aachen in Höhe von insgesamt 6 Mio. € machen dies nun möglich. Am Ende wird das Einhard als Ganzes in neuem Glanz und mit neuem Komfort für alle dastehen und uns stolz machen.
Auf dem Weg dorthin wird es auch hier und da Unannehmlichkeiten geben. Ein Team von Lehrkräften wird gemeinsam mit der Schulleitung in enger Kooperation mit der Stadt Aachen und allen beteiligten Architekten und Baufirmen jedoch dafür sorgen, dass der Unterricht am Einhard-Gymnasium seinen gewohnt hohen Standard vorweisen kann. Wir haben nicht die Absicht von unseren Ansprüchen zurückzutreten!

Die Zertifizierungen des Einhard-Gymnasiums

Unser individuelles Förderkonzept, unsere umfassenden Aktivitäten in sozialen, naturwissenschaftlich-technischen, sowie sprachlichen und interkulturellen Projekten führten zu den Zertifizierungen als Europaschule, MINT-EC-Schule und Schule der Zukunft. Im Januar 2011 wurde dem Einhard auch noch die Zertifizierung als „Bewegungsfreudige Schule” verliehen und 2013 die Junior-Ingenieur-Akademie eingerichtet. Im September 2015 erfüllten wir die Voraussetzungen, um als Fair-Trade-School ausgezeichnet und zertifiziert zu werden. Im Jahre 2016 wurden wir Euregio-Profil-Schule und erhielten im gleichen Jahr das zdi-Qualitätssiegel.
Auf all diese Auszeichnungen ist die gesamte Schulgemeinde sehr stolz.

Einhard goes bilingual Englisch

Bilingualität für MINT- und Europa-Fächer

Schülerinnen und Schüler, die ab Sommer 2016 in die Stufe 5 eintreten, haben die Möglichkeit, nach der Erprobungsstufe – d.h. ab der Klasse 7 – einen bilingualen Zweig am Einhard-Gymnasium zu wählen. Zur Vorbereitung bekommen ALLE Schülerinnen und Schüler erweiterten Englischunterricht in der 5. und 6. Klasse (jeweils 6 Stunden). Gemäß unseres Schulprofils gibt es zwei bilinguale Schwerpunkte: MINT und EUROPA. Unsere Schülerinnen und Schüler haben auf diese Weise die Wahl, einen naturwissenschaftlich geprägten bilingualen Bildungsgang mit Fächern wie Biologie, Chemie oder Physik optional bis zum Abitur zu belegen, oder der Schwerpunkt ist EUROPA mit Fächern wie Geschichte, Erdkunde oder Politik. Beide Wege eröffnen die Möglichkeit, mit dem bilingualen Abitur bestens auf die heutigen Ansprüche eines Studiums oder einer Berufsausbildung vorbereitet zu sein. Mit Einführung des bilingualen Doppelzweiges verbindet das Einhard-Gymnasium nun konsequent seine bisherigen gut ausgebauten und etablierten Profilsäulen „MINT“ und „EUROPA“.

Erzieherische Leitlinien

Wir wollen eine von demokratischem und verantwortlichem Handeln, von Zivilcourage und gegenseitigem Respekt geprägte Schulgemeinschaft sein. Die Schülerinnen und Schüler nehmen gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Eltern die Verantwortung für unsere Welt, die Mitmenschen und die nachfolgenden Generationen wahr. Der produktive Umgang mit dem europäischen Gedanken sowie interkulturelles Lernen sind für uns eine Selbstverständlichkeit.
Die Schule hat neben dem Ausbildungsauftrag auch einen ebenso bedeutsamen Erziehungsauftrag. Diesen umzusetzen setzt das konsequente Vermitteln und Einfordern zentraler Leitgedanken voraus: gegenseitige Achtung, verantwortliches und respektvolles Verhalten, friedfertiges Miteinander.
Dies sind ideale Rahmenbedingungen für effizienten Unterricht und Lernerfolg in einer freundlichen, gepflegten Schule, in der sich die Schülerinnen und Schüler als Gemeinschaft erleben und wo sie gerne hingehen. Dies sind ideale Voraussetzungen zur nachhaltigen Förderung der Persönlichkeitsentwicklung, Erziehung und Wertevermittlung, Allgemeinbildung und fachlichen Bildung sowie Methodenkompetenz und sozialer Kompetenz.
Die unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Aktivitäten basieren auf offener Kommunikation, Transparenz und Teamgeist. Die Schülerinnen und Schüler stehen dabei stets im Mittelpunkt.

Unser Ziel: Nicht für alle das Gleiche, sondern für jeden das Beste.

Dies versuchen wir zu erreichen durch:
  • differenzierte Bildungsangebote,
  • Aufdecken individueller Potenziale und gezielte Diagnose,
  • Interessensdiagnose und Lerntypentest,
  • ganzheitliche Entwicklung der persönlichen und sozialen Kompetenzen,
  • Module zur individuellen Förderung und
  • ein umfangreiches Angebot an Arbeitsgemeinschaften.
Nach Eintritt in die Stufe 5 versuchen wir auf unterschiedliche Weise Ihr Kind möglichst genau kennenzulernen. Nur so können wir die Stärken gezielt ausbauen und Schwächen ausgleichen.

Zu diesen Diagnosen gehören:

  • Lerntypentest: Er hilft Ihrem Kind, individuell angepasste Lernstrategien zu entwickeln und die richtigen Lernkanäle zu nutzen.
  • Interessendiagnose: Mit diesem Testverfahren möchten wir Ihnen als Eltern eine Hilfestellung geben, die derzeitigen Interessensschwerpunkte fundiert kennenzulernen, um daraus z.B. Entscheidungen für die weitere Schwerpunktsetzung in der Schullaufbahn ableiten zu können.
  • Diagnose des Vorwissens: Da die Kinder von verschiedenen Grundschulen zu uns kommen, haben sie vor allem in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch etwas unterschiedliche Vorkenntnisse. Dieser Kenntnisstand wird fachspezifisch erfasst, um bei Bedarf mit Fördermodulen eine Angleichung zu erreichen.

Sozialkompetenz / Persönlichkeitsbildung

Zur Ausbildung und Bewusstmachung dieser Schlüsselkompetenzen bietet die Schule ein breit gefächertes Angebot, das die individuellen Dispositionen aufgreift, erweitert und festigt. Neben modularen Bausteinen, die alle Lerngruppen durchlaufen, werden auch darüber hinausgehende Angebote von den SchülerInnen gerne angenommen:
  • Coole Schule / Ich-Du-Wir: obligatorisches Projekt in Stufe 5 zur frühen Ausbildung und Ausprägung des Gemeinschaftssinns;
  • Konfliktlotsenausbildung (KoLo): Angebot in der Stufe 9 zur persönlichen Qualifikation für Konfliktsituationen;
  • Anti-Mobbing-Moderatoren (MoMo): Aufwändige Ausbildung durch geschultes Personal mit dem Ziel der Moderationskompetenz in speziellen gruppendynamischen Konfliktlagen;
  • Projekte mit alterspezifischem Anspruchsniveau zur Ausprägung wichtiger „softskills“.
Weiterhin werden in den Unterricht integrierte Module z.B. zur Gewaltprävention, Suchtprophylaxe, zur Unfallverhütung junger Autofahrerinnen und Autofahrer oder zur gesunden Ernährung (z.B. Teilnahme am Wettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ oder am „Crash-Kurs“ der Aachener Polizei) altersspezifisch eingebunden.

Detaillierte Informationen zum Schulprogramm finden Sie auf der Homepage.

Fahrtenplan

Jahrgangs- und Klassenfahrten

  • Jahrgangsstufe 5 – Einwöchige Fahrt mit Projekt „Coole Schule“:
    Vorrangiges Ziel dieser ganz zu Beginn der Stufe 5 stattfindenden Fahrt ist das gemeinsame Kennenlernen und das soziale Lernen in Zusammenarbeit mit der KJG (Katholische Junge Gemeinde). Gemeinsam mit dem Team der KJG, den Klassentutorinnen und -tutoren, die auch an dieser Fahrt teilnehmen, und den begleitenden Lehrkräften werden in Kleingruppen Module zum sozialen Lernen angeboten. Der Wandel in der persönlichen Einstellung „Vom Ich zum Wir“ ist wesentlicher Baustein des hier trainierten sozialen Lernens. Natürlich fehlen auch die üblichen Aktivitäten einer ersten Klassenfahrt nicht, sodass diese Fahrt in neuer Gemeinschaft stets sehr nachhaltig in Erinnerung bleibt.
  • Jahrgangsstufe 7 – Dreitägige Klassenfahrten:
    3- bis 5-tägige Fahrt, die Ziele der näheren Umgebung ansteuert. Ein beliebtes Ziel ist z.B. der Hochseilgarten in Rurberg.
  • Jahrgangsstufe 9 – Achttägige Skifahrt ins Kleinwalsertal:
    Seit mehr als 35 Jahren das Highlight aller Klassenfahrten. In Hüttenatmosphäre, mitten im Skigebiet, in gemischten Skikursen und fern eines Dorfes lernen sich die vier Parallelklassen intensiv kennen. Dies ist eine wichtige Facette für die gemeinsame Oberstufenzeit und zur Festigung des WIR-Gefühls.
  • Jahrgangsstufe Q1 – leistungskursbezogen Studienfahrten:
    Vor den Herbstferien gehen die Leistungskurse mit kurspezifischer Thematik auf Studienfahrt.

Austausche und Sonderfahrten

  • Jahrgangsstufe 7: Eintägige Fahrt der Lateinkurse nach Xanten
  • Jahrgangsstufe 8: Einwöchiger Schüleraustausch mit England (Fleet, London);
    einwöchiger Schüleraustausch mit den Niederlanden (Oss)
  • Jahrgangsstufe 9: Einwöchiger Schüleraustausch mit Frankreich (Metz)
  • Jahrgangsstufe EF: Einwöchiger Schüleraustausch mit Polen (Warschau); 10-tägiges Schülerbetriebspraktikum in Londoner Unternehmen; Eintägige Fahrt der Latein-Grundkurse nach Trier
  • Jahrgangsstufe Q1: Sprachenfahrt Spanien (Salamanca); Schüleraustausch mit Italien (Luino)

Alle flexiblen Wandertage und Exkursionen



Unser Erprobungsstufenkonzept

Die Stufen 5 und 6 bilden eine pädagogische Einheit, bei der folgende, vom gesamten Lehrerteam laufend evaluierten Aspekte im Blickfeld sind: Erproben, Fördern, Beobachten, Beraten.
In insgesamt sechs Erprobungsstufenkonferenzen beraten die Lehrkräfte unter Einbezug auch der Grundschullehrkräfte über die individuelle Entwicklung der Kinder und die bestmögliche Förderung. Am Ende der Erprobungsstufe berät das Team über die Versetzung in die Stufe 7 und damit verbunden über die passende Schulform bzw. Schullaufbahn individuell für jedes einzelne Kind. Die hier getroffenen Empfehlungen (ggf. Wechsel zur Realschule, Fortsetzung der gymnasialen Laufbahn in einer Regelklasse, Empfehlung zur Fortsetzung der differenzierten gymnasialen Laufbahn im bilingualen MINT- oder bilingualen EUROPA-Zweig der Schule) werden mit den Eltern besprochen.

Besonderes Augenmerk legen wir auf einen „sanften“ Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule Gymnasium:

  • Spezielle Stundenplangestaltung in der ersten Schulwoche sowie enge inhaltliche und methodische Anknüpfung an den bisherigen Unterricht der Grundschule (z.B. Fortführung der Wochenplanarbeit);
  • Bildung von Lehrerteams und enge Kooperation von Klassenleitern und Stellvertretern;
  • Hohe Präsenz der Klassenleiter durch hohes Stundenvolumen mit zusätzlicher Klassenleiterstunde;
  • Zum Beginn der gymnasialen Laufbahn nehmen die Kinder bis zu drei Stunden pro Woche an Formen individueller Förderung (Diagnose, soziales Lernen, Lernen lernen, Methodenlernen, Angebot von Fördermodulen) teil;
  • Eine erhöhte Englischstundenzahl für alle Klassen 5 und 6 gleichen zum einen mögliche unterschiedliche Lernvoraussetzungen im Fach Englisch aus (Kinder, die in Belgien die Grundschule besucht haben) und bereiten zum anderen alle Kinder auf die mögliche Wahl des bilingualen MINT- oder Europa-Zweiges ab der Jahrgangsstufe 7 vor;
  • Einbindung der Elternhäuser in den Lernprozess;
  • Einbindung der Klassen in das bestehende Netzwerk der Streitschlichtung (Konfliktlotsen) und Konfliktberatung (Antimobbingmoderatoren und Beratungslehrerteam) – Projekttage zu Konfliktlösung und Streitschlichtung;
  • Unterrichtsbegleitende Module zur frühen Gesundheitserziehung;
  • Altersgemäße Einbindung in die vielschichtigen Präventionsprogramme;
  • Spezielle AG-Angebote für die Erprobungsstufe vom Chor über Sport-AGs bis hin zur naturwissenschaftlichen Experimental-AG;
  • Früher Wandertag und einwöchige Wanderfahrt zum Kennenlernen mit integriertem Trainingsprogramm zum Ausbau der Sozialkompetenz (in Kooperation mit der KJG „Coole Schule“);
  • Computerkurs zur Textverarbeitung mit Tastaturkurs als Zusatzangebot und Einführung in die unterrichtsbegleitende Internetnutzung;
  • Anleitung zu computergestütztem Vokabeltraining (vom Verein der Freunde gesponsertes Lernprogramm für alle SchülerInnen der Schule);
  • Zusätzlicher Elternsprechtag für Klassenleiter und Lehrkräfte in den Kernfächern;
  • In der Erprobungsstufe werden die Klassen nach Wohngebieten und der daraus erwachsenden Möglichkeit zum Aufbau neuer und Erhalt bestehender Freundschaften zusammengesetzt. Die zweite Fremdsprache muss erst zum Ende der Stufe 5 festgelegt werden. Somit ist die beabsichtigte Wahl der zweiten Fremdsprache kein Einteilungskriterium für die 5. Klassen. In der Stufe 6 bleiben die Klassen unabhängig von der individuellen Sprachenwahl weiterhin zusammen. Der Unterricht während des Sprachenunterrichtes findet parallel statt, so dass sich klassenübergreifende Sprachlerngruppen bilden lassen.
  • Methodenvielfalt: Freiarbeit, Projektarbeiten, Werkstattunterricht, Stationenlernen, LdL (Lernen durch Lehren). Die in der Grundschule eingeübten Fähigkeiten und Fertigkeiten des selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeitens werden in den unterschiedlichen Fächern weiter gefördert und ausgebaut. Dies schafft wichtige Grundfertigkeiten und Arbeitstechniken für die weitere Schullaufbahn. In der Regel klassengebunden, aber auch im Bereich der Arbeitsgemeinschaften oder aber in wirtschaftsorientierten, außerunterrichtlichen Projektgruppen werden Grundlagen der Teamarbeit und der Projektorientierung gelegt. Das Stationenlernen, Präsentationen mit Hilfe interaktiver Whiteboards, Werkstattunterricht sowie Einheiten zum „Lernen durch Lehren“ sind neben vielzähligen weiteren methodischen Variationen fester Bestandteil des Unterrichts.
  • Eigenverantwortliches Arbeiten, Trainingsmodule: Frühzeitig werden Arbeitsformen zur Förderung der Selbstständigkeit trainiert. Beispiele dafür sind Referate, Präsentationstechniken und Kurzvorträge. Später kommen Facharbeiten sowie Informationsbeschaffung, Informationsspeicherung oder mittel- und langfristige Prüfungsvorbereitung hinzu.

Der freie Internetzugang und die Arbeitsplätze im Lichthof fördern diese Fähigkeiten. Die umfassende Ausstattung unserer Schule schafft dafür günstige (und von den Schülerinnen und Schülern pfleglich und verantwortungsvoll genutzte) Rahmenbedingungen. Diese idealen Voraussetzungen können auch für unterrichtsbezogene, internetgestützte Kommunikationsplattformen (z.B. Fronter) genutzt werden.
Die Schulung im Bereich medialer Präsentationen von Arbeitsergebnissen (z.B. Power-Point-Präsentationen) wird umfassend in den Unterricht integriert.
Trainingssequenzen oder mehrtägige Einheiten zum „Lernen lernen“ und stufengemäße Anleitungen zur optimalen Umsetzung sind integrativer Bestandteil.

Überblick über die Schullaufbahn G8/ G9

Die Zukunft des Regelgymnasiums in NRW ist gewiss: nach Gesetzesvorlage der Landesregierung wird der Übergang vom bisherigen G8-System mit einem Abitur nach der 12. Klasse (Q2) zu einem G9-System mit dem Abitur nach der Klasse 13 für alle Gymnasien der Regelfall werden.

Viele Einzelfragen müssen nach Verabschiedung des Gesetzes erst noch mit einer neuen Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I und mit Verwaltungsvorschriften geregelt werden. Dazu zählt die Stundentafel ebenso wie der Zeitpunkt des Einstieges in die zweite Fremdsprache.

Eines jedoch ist gewiss: Wenn ein Gymnasium den G8-Bildungsgang wie in den letzten Jahren weiterführen will, bedarf es einer 2/3-Mehrheit plus einer Stimme im dafür entscheidungsberechtigten Gremium, der Schulkonferenz. Hier haben 6 Eltern, 6 SchülerInnen und 6 Lehrkräfte gleichberechtigt jeweils eine Stimme und entscheiden über alle wichtigen Fragen der schulischen Entwicklung. Wie an vielen anderen Gymnasien in NRW, ist es auch am Einhard-Gymnasium sehr wahrscheinlich, dass wir für einen Verbleib im G8-System keine Mehrheit finden werden und automatisch G9-Gymnasium werden.

Wir sind dabei äußerst zuversichtlich, dass wir den neuerlichen Übergang ebenso gut bewältigen, wie wir ab dem Jahre 2005 den Schulbetrieb in das G8-System überführt haben. Wir haben bisher hervorragende Arbeit geleistet und werden dies unabhängig von der Schullaufbahnlänge auch weiterhin tun. Seien Sie unseres Engagements und des Einsatzes aller unserer Kompetenzen gewiss.

Für die Entscheidung der Anmeldung im Gymnasium, beginnend mit der Erprobungsstufe (Klassen 5+6), sollten nach wie vor das spezielle Profil der Schule und die gesamte Schullaufbahn von Bedeutung sein. Neben dem allgemeinen Schulprofil sollten in Ihren Entscheidungsprozess auch die Wahlangebote in der Mittel- und Oberstufe und die Unterrichtsorganisation mit der daraus resultierenden Stundenplangestaltung einfließen.

Außerunterrichtliche Angebote…

z.B. in den vielfältigen Arbeitsgemeinschaften und den musischen oder kreativen Projekten (Literatur, Orchester, Chöre usw.) sind Impulsgeber für den Teamgedanken und Angebote, die Schule als positiven Entfaltungsrahmen zu erfahren.

Der Kernunterricht…

beinhaltet die Fächer Englisch (Fortführung mit hohem Unterrichtsvolumen zur Vorbereitung auf die bilingualen Wahlmöglichkeiten ab der Stufe 7), Französisch oder Latein (jeweils wahlweise neueinsetzend ab Klasse 6), Deutsch, Kunst, Musik, Erdkunde, Politik, Geschichte, Mathematik, Physik, Biologie, Chemie Religion und Sport und Schwimmen. Darüber hinaus Zusatzstunden zur individuellen Förderung differenziert nach Leistungsvermögen und Neigung.

Studien- und Berufsberatung

Die Studien- und Berufsberatung ab der Klasse 8 bis zum Ende der Schullaufbahn bekommt eine immer größere Bedeutung. Hier arbeiten wir schon seit langer Zeit sehr erfolgreich mit außerschulischen Partnern (ARGE & RWTH) eng und individuell zusammen. Inzwischen ist das Einhard-Gymnasium innerhalb der Referenzkommune Aachen für die Studien- und auch Berufsberatung „Kein Abschluss ohne Anschluss“ in Zusammenarbeit mit anderen namhaften Schulen, mit der Bundesagentur für Arbeit und mit in Aachen etablierten Firmen wie der Aachen-Münchner-Versicherung, Aixtron, Philips Aachen, Thyssen-Krupp Essen und der RWTH ein Vorreiter geworden. So können wir – als Beispiele unseres Angebots zur Studien- und Berufsvorbereitung – jedem Schüler und jeder Schülerin eine an der RWTH durchgeführte Potenzialanalyse (Klasse 8), individuelle, professionelle Berufsberatungen (Klasse 8 bis Q2), Berufsfelderkundungen (Klasse 8 + 9) oder auch Praktika (Stufe EF) für Studium und Beruf anbieten. (Für das neue G9-System können sich die Jahrgangsangaben dazu noch verschieben.)
Abgerundet wird das „Unternehmen Studien- und Berufsberatung am Einhard“ durch die Berufsstraße: Eltern, Hochschulen und ehemalige Abiturienteninnen und Abiturienten stellen in regelmäßigen Abständen an einem Aktionstag den Schülerinnen und Schülern ca. 50 verschiedene Berufsbilder vor.

Weitere Bausteine der Studien und Berufsorientierung sind:
  • Betriebspraktikum in Aachen, England oder Frankreich;
  • „fit for study“ Berufsvorbereitungsseminar (von der RWTH als Leuchtturmprojekt zur Frauenförderung ausgezeichnet);
  • Bewerbungstraining durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Partnerunternehmen – mündliche und schriftliche Bewerbungen in Deutsch, Englisch und Französisch in Kooperation;
  • Ferienpraktika in RWTH-Instituten;
  • Dies academicus an den Hochschulen;
  • MINT-Weiterbildungstreffen und mehrtägige Schülerseminare.

G8 – Unser Weg

Die Lernfreude und Begeisterung, mit der die Schülerinnen und Schüler in das Gymnasium eintreten, wollen wir wach halten. Schule muss dabei nicht nur als Ort des Lernens, sondern auch des gemeinsamen Lebensraumes so gestaltet werden, dass sich alle Beteiligten wohl fühlen sowie gerne und aktiv am Unterrichtsgeschehen teilhaben. Dazu muss der Tagesrhythmus den vorgegeben Erfordernissen angepasst werden. Wir als Pädagogen bemühen uns, die Kinder ganzheitlich wahrzunehmen und den Bildungs- und Erziehungsprozess durch Veränderungen in den Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass es eine Schule zum Wohlfühlen ist, in die man gerne geht.
Dazu trägt ganz wesentlich auch eine gemeinsame Mittagspause bei, die die Langtage sinnvoll sequenziert und den Kindern Zeit für Kommunikation und Freundschaften gibt. Ein gemeinsames Essen in unserer im Sommer 2013 eröffneten Mensa und eine anschließende individuelle und kreative Gestaltung der Pause an den Tagen mit Nachmittagsunterricht oder der Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften fördern die Gemeinschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl.
Zur Entschleunigung gehört auch der Abschied vom strengen System der 45-minütigen Unterrichtseinheiten. Das Einhard-Gymnasium hat sich für ein differenziertes Doppelstundenraster („90-light“) entschieden. Dies ermöglicht auf der einen Seite bei gut 3/4 des Unterrichtes eine methodisch abwechslungsreiche Unterrichtsgestaltung in 90-minütigen Einheiten, die von allen Seiten als deutlich entspannter empfunden wird (Stundenpläne). Es lässt uns andererseits aber auch die Möglichkeit, in pädagogisch sinnvollen Fällen weiterhin 45-Minuten-Einheiten einzubinden. Dadurch kann man z.B. bei dreistündigem Sprachunterricht weiterhin sinnvollerweise drei Sprachanlässe pro Woche schaffen. Diese Flexibilität, unterschiedliche Fächer gezielt differenziert zu behandeln, eröffnet mehr pädagogische Variation und damit mehr Effizienz als ein starres Raster. Insgesamt bedeutet dies, dass sich die SchülerInnen auf deutlich weniger Fächer pro Tag vorbereiten/einstellen müssen und den Schultag somit deutlich entspannter erleben. An den einzelnen Wochentagen mit Nachmittagsunterricht entfallen aus diesem Grunde auch Hausaufgaben für den nächsten Tag.
Dies setzt natürlich auch voraus, dass wir der Schülerschaft helfen, die Hausaufgaben nach einem Wochenplan eigenverantwortlich zu erledigen. Diese Hilfestellung geschieht u.a. in der Stufe 5. Das Klassenleitungsteam leitet im Rahmen des Methodenlernens („Lernen lernen“ oder „Lele“) die SchülerInnen an, ihre Arbeit effizient zu organisieren. Das Gesamtaufkommen an Hausaufgaben wurde von den einzelnen Fachkonferenzen abgestimmt und nach Vorgaben implementiert.

Unsere Position:
Am Einhard wird ein hoher Anteil des Unterrichtes in Form von Doppelstunden erteilt. Dieses Zeitraster führt zu einer deutlich spürbaren Entspannung der Unterrichtssituation und ermöglicht es, trotzdem weiterhin in sinnvollen Fällen 45-minütige Einheiten einzuschieben.
Der Stundenplan ist bei diesem System in jeder Woche gleich und verlässlich – es gibt keine A- und B-Wochen mit unterschiedlichen Stundenplänen, wie in reinen 90-Minuten-Systemen. Sowohl Schüler- als auch Lehrerschaft haben mit dieser Form der Unterrichtsgestaltung sehr positive Erfahrung sammeln können. Die gefühlte Belastung auch an einem Unterrichtstag, der über 13:15 Uhr hinausgeht, ist deutlich geringer als früher.

Konzept zur individuellen Förderung

Jedes Kind hat seine ganz speziellen Interessen, Neigungen, Stärken und Schwächen. Wir sehen den Ausbau bestehender Neigungen und Stärken und den Ausgleich vorhandener Schwächen als zentrale Aufgabe unserer Maßnahmen zur individuellen Förderung an. Dass uns sowohl Ausbau als auch Ausgleich in der Vergangenheit gut gelungen sind, zeigt die niedrige „Sitzenbleiber“ – bzw. Wiederholerquote und die Ergebnisse bei den NRW-weiten Vergleichsarbeiten in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch in der Jgst. 8.
Zentrale Idee unserer stetig ausgebauten systemischen Förderung ist dabei, gemeinsam mit den Kindern – und natürlich auch den Eltern – Stärken und Schwächen sowie Interessen und auch Desinteressen zu diagnostizieren. So werden mit den SchülerInnen bereits zu Beginn der Stufe 5 spielerisch Methoden der Selbst- und Fremdwahrnehmung eingeübt, denn nur wer seine Schwächen kennt kann ihnen begegnen. In diesem Zusammenhang spielt auch die Fähigkeit in der sozialen Gemeinschaft zu lernen und die Beherrschung grundlegender Methoden wie bspw. die Heftführung eine wichtige Rolle. Für dieses „Lernen lernen“ (Lele) stellen wir im ersten Halbjahr der 5. Klasse wöchentlich drei Stunden zur Verfügung, in denen das Klassenleitungsteam mit den Kindern den Grundstein für das fachliche Lernen legt.
Jeder weiß, Lernen läuft nicht immer problemlos ab. Werden mit den oben genannten Maßnahmen Schwächen diagnostiziert, kann mit Hilfe sog. Fördermodule unmittelbar darauf reagiert werden. Der Schüler/die Schülerin erhält dann kurzfristig erprobtes Fördermaterial zu dem Themengebiet, das ihm/ihr Schwierigkeiten bereitet. Ab dem zweiten Halbjahr stehen in der Stufe 5 zur Bearbeitung solcher Module bis zu drei Stunden pro Woche zur Verfügung. Das Klassenleitungsteam (Stufe 5) bzw. FachlehrerInnen (ab Stufe 6) unterstützen die SchülerInnen bei der Bearbeitung der Module. Auf diese Weise kann sehr schnell auf Defizite reagiert und eine externe Nachhilfe vermieden werden.
Die Erfahrungen mit dem Förderkonzept belegen, dass es wichtig ist, Förderkurse zur Aufarbeitung von Defiziten ausschließlich mit Fachlehrkräften zu besetzen. Die einzelnen Module beinhalten zwar umfangreiches Material zur eigenverantwortlichen Bearbeitung und Selbstkontrolle, jedoch ist der enge Kontakt zur Fachlehrkraft wichtig, die in diesen Kleingruppen stets individuelle Hilfestellung geben kann. Dies unterscheidet das systemische Förderkonzept des Einhard-Gymnasiums von anderen Systemen. Die langjährigen Erfahrungen in unserem Hause haben gezeigt, dass ab der Stufe 7 zwei Förderstunden pro Woche völlig ausreichen, um die Wiederholerquote auf einen Wert von durchschnittlich ca. 0,5% abzusenken. Zusätzliche Unterrichtsstunden in den Förderunterricht zu investieren, schmälert aus unserer Erfahrung unnötigerweise den für den Lernfortschritt unerlässlichen Fachunterricht und macht den Lernprozess insgesamt nicht effizienter (nähere Informationen unter Qualitätsmerkmale).
Für all die Schülerinnen und Schüler, die keiner speziellen Förderung bedürfen, da sie alle Fachinhalte bereits aus dem Unterricht heraus beherrschen, bieten wir ein breites Angebot an Kurse, die Inhalte und vor allem Methoden vermitteln, die im Unterricht üblicherweise nicht thematisiert werden. Die Fachlehrkräfte diagnostizieren fachliche Neigungen und Stärken der SchülerInnen und unterstützen dieses Interesse mit speziell darauf abgestellten, zusätzlichen Lernangeboten und Lernanreizen. Die Kurse können im Bereich von speziellen mathematischen Knobeleien, in der Anleitung zum kreativen Schreiben oder im Theaterspiel liegen. Die zusätzliche Sprachförderung kann z.B. in der gemeinsamen Lektüre und Besprechung von fremdsprachlichen Texten oder der Darstellung von fremdsprachlichen Sketchen liegen.
Wichtig ist uns, dass dauerhaft alle Schülerinnen und Schüler in dieses Gesamtsystem eingebunden bleiben und trotzdem nach Vorgaben des „Runden Tisches G8/G9“ und des Ministeriums die Ergänzungsstunden der Sekundarstufe I je nach individuellem Bedarf und persönlichem Bedürfnis in der Quantität flexibel zu gestalten sind. Weitere Informationen dazu bietet unsere Homepage unter den Stichworten „Lernfit“ und „Ole“.

Wahlvielfalt in den Stufen 6 und 8

Für die Stufe 6 (oder eventuell 7 – je nach Umsetzung des Gesetzes für den neuen G9-Bildungsgang am Gymnasium) steht die Wahl der zweiten Fremdsprache an. Da es schwierig ist, allein basierend auf dem ersten eher spielerischen Kennenlernen der englischen Sprache in der Grundschule die Wahl der zweiten Fremdsprache (Französisch oder Latein) bereits mit dem Wechsel ins Gymnasium zu treffen, lassen wir die Wahlfreiheit und bilden die Eingangsklassen nach Freundschaften und dem Wohnort. In der Stufe 6 (eventuell 7) bleiben die Klassen auch bei unterschiedlicher Sprachenwahl in ihrer Zusammensetzung erhalten. Der Sprachunterricht findet dann für alle Klassen der Stufe zeitgleich statt, so dass für diesen Unterricht klassenübergreifende Lerngruppen gebildet werden.
Ab der Klasse 8 (eventuell ab Klasse 9 im neuen G9-Bildungsgang) wird der Kernunterricht durch das breit gefächerte Fachangebot im Differenzierungsbereich ergänzt. Aufgrund der Größe des Einhard-Gymnasiums können wir vielfältige Differenzierungsfächer anbieten, aus denen die SchülerInnen wiederum frei wählen dürfen:
  • Latein (als 3. Fremdsprache), wenn sich genügend Schülerinnen und Schüler dafür entscheiden,
  • Französisch (als 3. Fremdsprache), wenn sich genügend Schülerinnen und Schüler dafür entscheiden,
  • Spanisch (als 3. Fremdsprache)
  • Politik/Wirtschaft,
  • Informatik,
  • Biologie/Chemie,
  • „Science“: Biochemie in englischer Sprache,
  • „JIA“: die Junior Ingenieur Akademie, die wir seit dem Sommer 2013 anbieten können.
In der Oberstufe des neuen G9-Bildungsgangs, die mit der Klasse 11 beginnt, wählen die SchülerInnen im Rahmen von ca. 34 Wochenstunden ab der Stufe 12 fünfstündige Leistungskurse und dreistündige Grundkurse. An diesem Oberstufensystem wird sich aller Voraussicht nach nichts ändern – weder in der Zahl der Kurse, ihrer jeweiligen Stundenzahl (3 und 5) noch im Gesamtumfang der zu absolvierenden Stunden in der Gesamtoberstufe. Auch hier ermöglicht das Einhard-Gymnasium sehr viele, überaus umfassende Wahlmöglichkeiten.

Nachmittagsunterricht, Nachmittagsbetreuung und Mensa

Nachmittagsunterricht oder der „flexible Ganztag“ am Einhard-Gymnasium

Das Einhard-Gymnasium ist keine Ganztagsschule. Ob es in der Zukunft auch Nachmittagsunterrichte im gymnasialen System der Gymnasien in NRW geben wird, hängt von der jeweiligen Profilierung der Schule und der Wahl der SchülerInnen dazu ab. So ist die neue Wochenstundenzahl für den G9-Bildungsgang mit „188 minus 8“ für die gesamte Sekundarstufe I festgelegt. Bei exakt 180 Unterrichtswochenstunden wären dies 30 Unterrichtsstunden pro Woche auf 6 Schuljahre. Die zusätzlich möglichen 8 Unterrichtsstunden auf 6 Schuljahre verteilt ermöglichen eine Profilierung oder individuelle Förderung der SchülerInnen. Am Einhard-Gymnasium wird dies u.a. durch die Mehrstunden im Fach Englisch als Vorbereitung auf die bilingualen Sachfächer ab der Stufe 7 gegeben sein. Auch wird es wie bisher auch ein Fördersystem geben, das bei individuellem Lernbedarf einzelner SchülerInnen deren Stundenvolumen im vorgegebenen Rahmen erhöhen könnte. Es liegt im Entscheidungsraum der Schülerinnen und Schüler und der Eltern sich für weitere, über den verpflichtenden Nachmittagsunterricht hinausgehende Bausteine des „flexiblen Ganztages“ des Einhard-Gymnasiums zu entscheiden. Dazu gehört beispielsweise die Belegung von mannigfaltigen AG-Angeboten am Dienstag- oder Freitagnachmittag, die Inanspruchnahme des täglichen Angebotes der Übermittags- oder/und der Hausaufgabenbetreuung bis maximal 16 Uhr. Die Tage werden von einer einstündigen Mittagspause unterbrochen und enden bei früher Mittagspause um 15:00 Uhr oder bei später Mittagspause um 15:45 Uhr. Eine endgültige Zeitstruktur für die SchülerInnen ab dem Schuljahr 2019/2020 wird sich nach Herausgabe der verbindlichen Stundentafel noch in diesem Jahr 2018 ergeben.

Fazit: Schülerinnen und Schüler und deren Eltern entscheiden am Einhard-Gymnasium selbst darüber, ob der „klassische“ Halbtagsunterricht gewählt wird oder aber die ebenso mögliche Ganztagsbetreuung inkl. Hausaufgabentraining bis 16 Uhr.

Hausaufgabenbetreuung

Qualifizierte Fachkräfte leiten in Zusammenarbeit mit dem „Studienkreis-Aachen“ dieses Angebot täglich bis 16 Uhr.

Mensaverpflegung

Die Caterin der Schulmensa, Frau Claudia Lube, bietet jeden Tag ein warmes Mittagessen sowie einen Bistrobetrieb in den beiden großen Pausen und parallel in der Mittagspause von 12:30 bis 14 Uhr an. Neben einer Vielzahl verschiedener herzhafter Brötchen- und Baguetteangebote hält das Bistro auch verschiedene Salate und andere Snacks für den kleinen Hunger zu zivilen Schulmensapreisen bereit. Während der 1. bis zur 5. Schulstunde dient die Mensa den OberstufenschülerInnen der Schule auch als Arbeitsraum.

Übermittagsbetreuung

Neben der Verpflegung bietet das Einhard-Gymnasium in Kooperation mit der „Bleiberger Fabrik“ Aachen während der Mittagspause ein breit gefächertes Angebot zur kreativen Pausengestaltung an. Die Schülerinnen können auswählen aus Gruppenspielen, Erzähl- und Vorlesekreis, Sportangeboten in der Turnhalle Kunst- & Objektwerkstatt sowie Entspannungsangeboten. Die Teilnahme an diesen Angeboten ist freiwillig und kann jede Mittagspause neu von den SchülerInnen entschieden werden. Selbstverständlich steht auch das gesamte Schulgelände mit dem schönen Teich zur Verfügung, Spiel- und Sportgeräte können ausgeliehen werden. Und auch einfach zu relaxen, sich zu unterhalten oder in der Sonne zu sitzen, kann eine gute Form der mittäglichen Pausengestaltung sein.

Schulprofil des Einhard-Gymnasiums

Unser Profilmerkmal ist die besondere Ausprägung der beiden zertifizierten Säulen im sprachlichen und im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich und deren Verbindung in den bilingualen Zweigen Englisch für MINT-Fächer und für gesellschaftswissenschaftliche Europa-Fächer.
Das bedeutet:
  • ein umfassendes Angebot im sprachlichen und
  • mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich und daraus resultierend
  • das Angebot der Wahl bilingualer Sachfächer ab Klasse 7 für MINT- (Bio, Phy, Ch) oder Europa-Fächer (Ek, Pol, Ge)
  • als auch das Angebot, ein bilinguales Abitur abzulegen,
  • Individualisierung durch ein breites Wahlangebot,
  • Streicher und Bläserklassen in der 5. und 6. Klasse,
  • ein individualisiertes Förderkonzept mit Angeboten von flexiblen Fördermodulen in allen Hauptfächern,
  • Module zur Stärkung der Sozialkompetenz,
  • ein durchgängiges, erprobtes Konzept „Lernen lernen” zur Ausbildung von Methodenkompetenz,
  • ein durchgängiges mit dem Unterricht verzahntes Ausbildungskonzept zur informationstechnologischen Grundbildung.

  • Vermittlung von Sprachkompetenz

    Neben Englisch und Latein bzw. Französisch als zweite sowie Latein, Französisch oder Spanisch als dritte Fremdsprache können zusätzlich noch Sprachkenntnisse in Italienisch und Spanisch (neu einsetzende Fremdsprachen in der Oberstufe) erworben werden (Latein und Französisch ab der Klasse 8 als dritte Fremdsprache unterliegen einer Mindestfrequenz bzw. Mindestanwahl durch die Schülerinnen und Schüler).

    Stärkung der Sprachen

    • Schüleraustausche nach England und Frankreich, Spanien und Italien sowie den Niederlanden als zusätzlicher Englisch-Austausch;
    • Betriebspraktika in England;
    • Leistungskurs Französisch als Zugangsberechtigung für französischsprachige Universitäten;
    • CAE als international anerkannte, zertifizierte Sprachprüfung in Englisch (Certificate in Advanced Englisch, Kompetenzstufe C1 des gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens);
    • DELF – Sprachzertifizierungen in Französisch (Diplôme d’Etudes en langue française);
    • Vokabeltrainingsprogramm „Phase 6″ (ein von der Schule zum Vorzugspreis angebotenes, interaktives Lernprogramm)

    Stärkung der Naturwissenschaften

    • Besondere Förderung von Mädchen in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) als schulspezifisches Gesamtprojekt der Schule;
    • Naturwissenschaft-AGs in den Stufe 5+6;
    • breites Differenzierungsangebot in der Mittelstufe (Junior Ingenieur Akademie, Informatik, Biologie/Chemie, Biochemie in englischer Sprache);
    • umfassendes Angebot in der Oberstufe (Biologie, Chemie und Physik als Leistungskurse, Informatik als Abiturfach);
    • Projektraum ab diesem Schuljahr als Arbeitsumgebung für unterrichtliche und außerunterrichtliche Projekte und Wettbewerbe (aller, auch nichtnaturwissenschaftlichen Fächer);
    • Technikförderung durch das Projekt Roboterprogrammierung im Rahmen der Lego-League;
    • Formel-1-Projekt „Formel 1 in der Schule“ (F 1 in schools);


    Streicherklasse/Bläserklasse

    Dieses binnendifferenzierte Ausbildungsangebot ist in den regulären Musikunterricht integriert. Alle musikalisch interessierten Schülerinnen und Schüler können gemeinsam beginnen, ein Instrument zu erlernen (Violine, Cello, Bratsche, Contrabass oder aber Querflöte, Klarinette, (Alt-)Saxophon, Trompete, Posaune). Gerade das gemeinsame Spielen und Üben fördert die Motivation und die Identifikation mit dem kleinen Orchester. Das Projekt umfasst zwei Schuljahre (Stufe 5+6). Danach stehen den SchülerInnen die Teilnahme am Schulorchester bzw. der Schulbigband und spezielle Förderprogramme der Musikschule offen. Für die dann fortgeschrittenen Schülerinnen und Schüler wird auch in der Schule in Kleingruppen fortführender Unterricht unter der Leitung von Fachkräften angeboten.
    Insgesamt erhalten diese beiden Schülergruppe drei statt üblicherweise zwei Wochenstunden Musikunterricht, wovon ein Großteil der Zeit dem gemeinsamen Musizieren gewidmet ist. Der Unterricht wird von Fachpersonal aus der Musikschule Aachen und von unseren Musiklehrkräften gemeinsam erteilt.
    • Die Instrumente werden i.d.R. ausgeliehen.
    • Die Teilnahme an diesem musischen Förderangebot hat keinen Einfluss auf die Klassenbildung, befreundete Kinder können unabhängig von dieser Wahl gemeinsam in die selbe Klasse gehen.
    • Die Kosten für das zusätzliche Lehrpersonal aus der Musikschule, das Leihinstrument und die Begleitmaterialien betragen ca. 60.- Euro pro Monat.

    Ausführlichere Informationen erhalten Sie auch auf dem Flyer: Streicherklasse Bläserklasse

    Klasseneinteilung in Stufe 7

    Basierend auf den Erfahrungen der Erprobungsstufe werden zu Beginn der Stufe 7 die vier (bis fünf) Klassen neu zusammengestellt. Nach intensiver Beratung auch mit den Klassenpflegschaftsvorsitzenden werden unter Berücksichtigung der Sprachenwahl, der Bildung von Klassen mit gemeinsamer zweiter Fremdsprache, von pädagogischen Gesichtspunkten und der Eingliederung in die bilingualen MINT- und Europa-Zweige sowie in gewünschte besondere MINT- oder Sprachen-Profile die vier Klassen neu zusammengesetzt. Diese Neustrukturierung lässt sich pädagogisch sinnvoll nur in einem mindestens vierzügigen Gymnasium realisieren und hat sich seit vielen Jahren als gute Struktur bewährt. Sie lässt breiten Raum für weitere Differenzierungsangebote ab Klasse 8. Da immer größere Gruppen aus der Erprobungsstufe zusammenbleiben und sich die Kinder klassenübergreifend aus der zweiten Fremdsprache und dem Religionsunterricht kennen, ist diese Neustrukturierung kein Bruch in der Schullaufbahn.

    Außerschulische Partner / Öffnung von Schule

    Der „Blick über den Tellerrand“ ist uns ein besonderes Anliegen. Die Schule zu verlassen, um in Projekten und bei unseren Wirtschaftspartnern zu erfassen, wozu Unterrichtsinhalte benötigt werden, sowie Vorträge und Diskussionen von externen Experten in den Unterricht und in die Schule zu holen, helfen u.a., die eigene Werteposition auszuprägen.
    Wichtige Facetten sind hier beispielsweise:
    • Agenda 21 – Umweltschule Europa (Zertifizierung seit 1998);
    • Zertifiziertes mathematisch-naturwissenschaftliches Excellence-Center (MINT-EC);
    • Preisträger des Siemens-Awards 2004, 2008 und 2010;
    • umfangreiche Camp-Angebote für die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des MINT-EC;
    • Teilnahme an Comenius-Projekten (Metz, Luxembourg, Saarlouis, Lüttich);
    • Sozial-historisches Projekt „Stolpersteine“;
    • Aktions- und Arbeitsgruppen der „Arbeitsgemeinschaft Soziales Engagement“ (ASE);
    • Lego-Roboterwettbewerb, Formel1-Kompetenzzentrum (s.o.);
    • Kooperationsprojekte „Schule & Wirtschaft“ mit verschiedenen Wirtschaftspartnern;
    • Naturwissenschaftliche Projekte und hier vor allem Mädchenförderprojekte wie „pimp my pocket bike“ oder „3-D-Drucken“ mit der Fachhochschule Aachen;
    • Jährliche Gründung von Schülerfirmen;
    • Teilnahme am Model United Nations in Den Haag (THIMUN);
    • Teilnahme an sprachlichen und naturwissenschaftlichen Wettbewerben
    • Junior-Ingenieur-Akademie mit Unterstützung der Telekomstiftung
    • Teilnahme am zdi-Netzwerk Aachen (Zukunft durch Innovation)
    • 3D-Druck-Zentrumsschule in Zusammenarbeit mit dem zdi und dem Ministerium
    • und einiges mehr


    Kooperationen und Partnerschaften

    Neben den vielschichtigen Kontakten zur RWTH und den Fachhochschulen hat das Einhard-Gymnasium weitere Lernpartner gewinnen können. Diese Kontakte, die man auch als “Kooperation Schule & Wirtschaft” bezeichnet, bereichern auf vielschichtige Weise den Unterricht und eröffnen neue Lernperspektiven. Der frühzeitige Blick hinter die Kulissen einzelner Unternehmen schärft außerdem den Blick für eine mögliche berufliche Zukunft. Diesem Thema hat sich das Einhard bereits seit vielen Jahren gestellt und kann auf einen großen Erfahrungsschatz und eine breit gefächerte Informationsplattform verweisen, die schülerorientiert und aktuell ist.

    Partnerunternehmen und Kooperationseinrichtungen mit breit gefächerten Exkursions- und Informationsangeboten, die uns in unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Bereichen unterstützen, sind:
    • Aixtron-Aachen: Seit Juli 2017 erfreut sich das Einhard-Gymnasium an einer direkten Lernpartnerschaft mit der in Aachen ansässigen Firma Aixtron.
    • ThyssenKrupp steel (TKS): Das Einhard-Gymnasium ist seit vielen Jahren eine von insgesamt 10 durch die TKS besonders geförderte Partnerschulen.
    • Deutsche-Telekom-Stiftung: Seit Sommer 2013 ist das Einhard-Gymnasium in den Kreis der Telekom-Stiftung aufgenommen worden. Das Unternehmen fördert unser neu eingerichtetes Unterrichtsfach „Junior-Ingenieur-Akademie“ im Wahlpflichtbereich bedeutend.
    • Saint Gobain (ehemals Vegla) und Chemie Grünenthal: Die naturwissenschaftlichen Fächer profitieren hier außerordentlich von der Ausstattung von Firmenlaboren und anderen Einrichtungen.
    • RWTH, FH Aachen und FH Jülich: Zusammenarbeit und Kooperation finden hier seit langen Jahren statt. So z.B. zur Mädchenförderung in Ingenieurberufen, zum 3D-Drucken, zur Studienorientierung.
    • Universität Maastricht und weitere Universitäten mit internationalen Studiengängen
    • Aachen-Münchner-Versicherungen (Generali): gerade zur Studien- und Berufsorientierung haben wir hier eine ganz neue Partnerschaft gegründet.
    • zdi-Zentrum Aachen zur Kooperation von Firmen, Schulen und Hochschulen und Wahrnehmung zahlreicher Workshops durch die Schülerinnen und Schüler.


    Schulleben

    Das Einhard ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch der Ort für viele gemeinsame außerunterrichtliche Aktivitäten.
    Aktionen, die zum Teil durch die Schülervertretung organisiert bzw. unterstützt werden:
    • ASE – Arbeitsgemeinschaft Soziales Engagement,
    • Valentinstag- und Nikolausaktion;
    • Sommerfest – Schulball;
    • Schulzeitung;
    • Theater-, Konzert- und Opernbesuche;
    • Weihnachtsbasar;
    • Musikalische Abende;
    • Theateraufführungen;
    • Politische Podiumsdiskussionen;
    • Kuchenverkauf zu karitativen Zwecken
    • sowie regelmäßige Sommer- und/oder Europafeste

    Bids – Das Beratungskonzept des Einhard-Gymnasiums

    Das Einhard-Gymnasium bietet ein umfangreiches Beratungskonzept für alle denkbaren Beratungs- und Unterstützungsszenarien an. Dazu zählen vorbeugende und fördernde Maßnahmen (Prävention), Beratungen bei besonderen Lern- und Verhaltensbedingungen ebenso wie die Beratung über Schullaufbahnen, Bildungsangebote und studien- bzw. berufsorientierte Fragestellungen. Das schuleigene Beratungskonzept wird gestützt und getragen von kompetenten Schülerinnen und Schülern, die als Momos (Mobbing-ModeratorInnen) oder Kolos (Konfliktlotsen) ausgebildet worden sind, von einem kompetenten Oberstufen-Lehrkräfte-Team, dass zu Schullaufbahnen bestens informiert ist, von „Stubos“ (Lehrkräften), die Studien- und Berufsberater sind, von erfahrenen Klassenleitungen in den Klassenverbänden der Sekundarstufe I oder auch von speziell ausgebildeten Lehrkräften für soziale oder lernbedingte Problemlagen in der Schule. Dazu kommen kompetente Beratungskräfte von außen zur Berufsberatung unserer Schülerinnen und Schüler sowie Moderatoren und Referenten der Polizei oder Suchtprävention für besondere präventive Projekte. Eine schuleigene Broschüre beantwortet weitere Fragen zu diesem Themenkomplex.

    Ausstattung der Schule

    Die Schule verfügt neben den Klassen- und Kursräumen über eine Vielzahl von Fachräumenmit herausragender Ausstattung:
    • Projektraum für viele Projekte aus allen Fachbereichen der Schule,
    • eigene Fotokopierer für die Schülerinnen und Schüler,
    • 150 PCs mit Netzwerkdruckern an unterschiedlichen Standorten, 25 PCs für die Schülerinnen und Schüler frei zugänglich (Lichthöfe),
    • Interaktive Whiteboards in allen Klassen- und Fachräumen,
    • Schülerbibliothek (unter der Leitung von Eltern) mit sehr großem und stets aktuellem Angebot an Jugendliteratur;
    • Fachräume: Geisteswissenschaften (6); Naturwissenschaften (7); Informatik (2); Musik (2) – mit Keyboardraum; Kunst (3) – mit Werkraum; Sport: zwei Turnhallen, Sportplatz, Schwimmhalle Amyastraße; Lichthöfe, Mensa als Arbeitsmöglichkeiten für Oberstufenschülerinnen und -schüler.

    Zur elektronischen Schulausstattung

    Der Computer und das Whiteboard und aktuell nun auch der Tablet-PC sind inzwischen integrativer Standard-Bestandteil des Unterrichts im Regelunterricht aller Fächer geworden. Neben den zwei sehr gut ausgestatteten Informatikräumen stehen in allen Fachräumen zusätzliche Ausstattungen mit Hardware sowie unterrichtsbegleitender Software zur Verfügung. Der Einsatz von interaktiven Whiteboards als digitaler Tafelersatz eröffnet eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten zur Visualisierung und besseren Festigung von Unterrichtsinhalten.
    Auch das vorrangig im Fachbereich Biologie eingesetzte digitale Mikroskop eröffnet hervorragende Projektionsmöglichkeiten.
    Die Ausstattung aller Klassen mit fest installierten Musikanlagen ist eine optimale und zeiteffiziente Unterstützung des modernen Fremdsprachenunterrichtes.
    Auch in allen Klassenräumen einsetzbare „mobile Clientboxen“ eröffnen weitere Möglichkeiten des computerbasierten, binnendifferenzierten Unterrichtes.
    Im Klassensatz wird seit 2014 der Einsatz von Tablet-PCs im Unterricht erprobt. Dazu gibt es zwei implementierte Tablet – Klassen, die weitgehend in allen Fächern mit dem eigenen Tablet operieren. Darüber hinaus stehen mehrere Klassensätze Tablets zur Verfügung, um diese für Einzelunterrichte in allen Klassen und Kursen einzusetzen. Die Arbeit mit den Schul-Tablets wird regelmäßig evaluiert.
    Seit Herbst 2014 verfügt das Einhard-Gymnasium über einen eigenen 3D-Drucker im neu eingerichteten Projektraum der Schule.
    Die Verfügbarkeit der stationären Netzwerkdrucker von jedem der ca. 140 im Netz eingebundenen PCs aus rundet die multimedialen Möglichkeiten ab.
    Mit den Mitteln der Förderung durch „Gute Schule 2020“ wird das Einhard-Gymnasium auch im Jahre 2018 sein Medienkonzept zu Gunsten einer stetigen Unterrichtsentwicklung ausbauen können. Dazu zählt nicht nur die Vervollständigung der bisherigen Konzepte, sondern auch der Weg in völlig neue Mediendimensionen. Lassen Sie sich überraschen…

    Informationstechnologische Grundbildung

    Um die SchülerInnen im Rahmen einer informationstechnologischen Grundbildung zu schulen und zu fördern, durchlaufen alle Klassen beginnend in der Stufe 5 Ausbildungszyklen zur Textverarbeitung (unterstützt durch das Angebot von Tastaturkursen), zur Internetnutzung, zum Einsatz von Software, zur Tabellenkalkulation, zu Präsentationsprogrammen und zur Homepageprogrammierung. Eingearbeitet wurden dazu ab dem Schuljahr 2017/2018 Module zur Prävention und Abwehr von Cyber – Mobbing.
    Alle Schülerinnen und Schüler bekommen ihr persönliches Passwort zur freien Internetnutzung in der Schule. Da die Schülerinnen und Schüler die grundsätzlichen Kontrollmöglichkeiten auf Basis ihres persönlichen Zugangscodes kennen, gab es bisher keinen Anlass, die Nutzung einzuschränken.
    Unsere Schülerschaft geht seit vielen Jahren vorbildlich mit den ihnen frei und unkontrolliert zur Verfügung gestellten Geräten um, sodass es bisher weder zu irgendwelchen Zerstörungen noch zu missbräuchlichen Internetnutzungen kam.

    Aufnahmeverfahren in Stufe 5

    Bei der Anmeldung legen wir großen Wert darauf, auch Ihr Kind kennen lernen zu können. Gemeinsam können wir dann z.B. über die Wünsche zur zukünftigen Klassenzusammensetzung sprechen.
    Wir bitten darum,
    • eine Kopie der Geburtsurkunde und
    • das Original sowie eine Kopie des letztes Zeugnisses (4.1) mit Schulformempfehlung sowie – wenn vorhanden –
    • das in der Grundschule ausgegebene Anmeldeformular mitzubringen
    • (unbedingt wünschenswert ist auch eine Kopie der Zeugnisse aus der Klasse 3).

    Doppelanmeldungen an zwei öffentlichen Schulen sind rechtlich unzulässig.
    Da sich das Einhard-Gymnasium als öffentliche Schule in der Trägerschaft der Stadt Aachen befindet, werden weder direkt noch indirekt Beiträge in Form von „Schulgeld“ erhoben.

    Grundsätze der Einteilung der dann aufgenommenen SchülerInnen sind:
    • kleine Blöcke aus den jeweiligen Grundschulen;
    • nach Wünschen der Eltern und Kinder;
    • nach „Buskindern“ und „Fußgängern“.

    Schulgemeinde

    Das Einhard-Gymnasium erfreut sich einer traditionell starken aktiven Elternarbeit zur Mitgestaltung des Schullebens und der Profilbildung der Schule. Eine engagierte Schülervertretung bringt sich mit vielen eigenverantwortlichen Aktivitäten ein. Ein mitgliederstarker und deshalb finanzstarker Förderverein macht nicht nur eine außergewöhnliche (elektronische) Ausstattung möglich, sondern die Unterstützung bedürftiger Schülerinnen und Schüler bei Fahrten kann somit nach vertraulicher Einzelfallprüfung garantiert werden (Niemand bleibt daheim!).
    Das WIR am Einhard bekommt in diesem Miteinander eine starke und engagierte Basis.

    Was Sie als Resümee wissen sollten

    Unsere Schule ist neben dem Unterricht ein vielfältig und aktiv gestalteter, gemeinsamer Lebensraum mit einem breiten Feld der Persönlichkeitsentfaltung:
    WIR haben
    • ein dynamisches Kollegium,
    • ein fundiertes Ausbildungs- und Methodenkonzept,
    • sehr erfolgreich und weit überdurchschnittlich bei den Lernstandserhebungen / Vergleichsarbeiten und im Zentralabitur abgeschlossen,
    • ein differenziertes und erfolgreiches Förder-/ Forderkonzept und eine äußerst geringe Wiederholerquote,
    • ein sehr harmonisches, konflikt- und aggressionsarmes Schulklima,
    • einen sanften Übergang von der Grundschule ins Gymnasium mit gut funktionierenden Patenschaften für Schulneulinge,
    • von Mo. bis Fr. eine Hausaufgabenbetreuung und somit einen flexiblen („offenen“) Ganztag,
    • ein sauberes Gebäude, in dem man sich wohlfühlt.

    WIR freuen uns auf Ihr Kind und werden es individuell und bestmöglich fördern. Wir wünschen uns, dass jede und jeder einzelne an unserem Gymnasium für das Gelingen von Schule mitverantwortlich ist und dazu aktiv beitragen kann und soll. Nur wenn alle Verantwortung übernehmen und sich einbringen – also Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Mitglieder von Schülerverwaltung und Schulpflegschaft, die Sekretärinnen, der Hausmeister und der Förderverein – kann bei uns gute und erfolgreiche Bildungs- und Erziehungsarbeit geleistet werden, bei der vor allem auch die gemeinsamen Werte wichtig sind. Jede und jeder an unserer Schule bekommt die zur Persönlichkeitsentwicklung notwendigen Entfaltungsmöglichkeiten und Freiheiten. Hierzu gehört aber auch, die vereinbarten Regeln anzuerkennen und zu befolgen. Der Umgang miteinander ist dabei geprägt von Freundlichkeit, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft. Gleichzeitig wollen wir offen sein für konstruktive Kritik und neue Ideen, die die Lern- und Lebensbedingungen an unserer Schule immer weiter verbessern helfen.

    Ralf Gablik, Schulleiter
    Oliver Frühwein, stellvertretender Schulleiter
    Aachen, 19.02.2018